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Online-Reisebuchung immer noch problematisch

Online-Reisebuchung immer noch problematisch

Die Verbraucherzentrale NRW warnt vor übereilten Reisebuchungen im Internet ...

Immer mehr Urlauber suchen und buchen ihre

Ferien-Ziele mit Hilfe des Internets. Aber nicht in allen Punkten ist die Masse an Angeboten auch kundenfreundlich, bemängelt jetzt die Verbraucher-Zentrale NRW.

Einzelne Leistungen zu Flügen, zur Hotelausstattung oder zu

zusätzlichen Serviceangeboten sind oft auf den Internet-Seiten

nur lückenhaft dargestellt. Auch nach einem persönlichen

Berater per E-Mail suchen User vergebens.

Immer noch problematisch sei die Preisgabe von persönlichen

Daten und der Kreditkartennummer. Um vertrauliche Daten vor

Missbrauch zu schützen, sollten Kreditkartennummer und

Bankverbindung zu Buchungszwecken nur angegeben werden, wenn

die Reiseanbieter auf ihren Internet-Seiten ausdrücklich

versichern, dass die Kundendaten nur über spezielle

Verschlüsselungssysteme wie SSL (Secure Socket Layer) oder SET

(Secure Electronic Transfair) weitergegeben werden, empfiehlt

die Verbraucherorganisation.

Erst wenn ein Internet-Kunde den Umfang einer Reiseleistung

und die einzelnen Preisbestandteile kennt und darüber hinaus

einen Einblick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen erhält,

steht einer Online-Buchung nichts mehr im Wege. Anders sieht dies jedoch bei Pauschalreisen aus. Hier sollten Kunden erst ihre

Kreditkartennummer eintippen oder eine Anzahlung überweisen,

nachdem ihnen per Post oder im Reisebüro ein Sicherungsschein

ausgehändigt wurde. Nur bei Vorlage dieses Dokuments sind

Reisende bei einer plötzlichen Pleite des Veranstalters vor

finanziellem Verlust gefeit.

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