In Nordrhein-Westfalen hat ein Osterfeuer einen schweren Brand ausgelöst.
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Böses Erwachen

Osterfeuer zerstört Zimmereigebäude

Für diesen Handwerksbetrieb nahm der beliebte Osterbrauch kein gutes Ende. Schadensbilanz des schweren Brandes durch ein Osterfeuer: 140.000 Euro.

Welche Zerstörungskraft ein außer Kontrolle geratenes Osterfeuer entwickeln kann, musste ein Betrieb im nordrhein-westfälischen Everswinkel am eigenen Leib erfahren. Dort hat ein Osterfeuer wohl den Brand der Lagerhalle einer Zimmerei verursacht, wie die Zeitung Westfälische Nachrichten online berichtet.

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Als die Feuerwehr am Nachmittag des Ostersonntags den Einsatzort erreichte, brannte die östliche Fassade des Gebäudes. Mit zwei Löschzügen und einer Drehleiter war die Feuerwehr im Einsatz, dennoch griff das Feuer im Einsatzverlauf auf die gesamte Halle über und zerstörte sie völlig. Personen seien nicht zu Schaden gekommen. Der Sachschaden aber scheint beträchtlich: Laut Westfälischen Nachrichten schätzt ihn die Polizei auf 140.000 Euro.

Aufgrund der gefährlich trockenen Witterung – vielerorts herrschte zu Ostern Waldbrandgefahr der Stufen vier und fünf – wurden bundesweit viele Osterfeuer präventiv abgesagt, wie mehrere Medien berichteten. Die Trockenheit sei laut tagesschau.de auch eine Spätfolge des trockenen Sommers 2018. Bisher habe es noch nicht ausreichend geregnet, um dieses Wasserdefizit auszugleichen, zitiert der Bericht eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes.

Wie trocken dieser April gewesen ist zeigen Zahlen des Online-Wetterdienstes wetterkontor.de. Demnach erreichten die Niederschläge im laufenden Monat April oft nur Bruchteile des Mittelwerts der letzten 30 Jahre – im Osten Deutschlands häufig sogar weniger als 10 Prozent.

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