In Nordrhein-Westfalen hat ein Osterfeuer einen schweren Brand ausgelöst.
Foto: CSschmuck - stock.adobe.com

Böses Erwachen

Osterfeuer zerstört Zimmereigebäude

Für diesen Handwerksbetrieb nahm der beliebte Osterbrauch kein gutes Ende. Schadensbilanz des schweren Brandes durch ein Osterfeuer: 140.000 Euro.

Welche Zerstörungskraft ein außer Kontrolle geratenes Osterfeuer entwickeln kann, musste ein Betrieb im nordrhein-westfälischen Everswinkel am eigenen Leib erfahren. Dort hat ein Osterfeuer wohl den Brand der Lagerhalle einer Zimmerei verursacht, wie die Zeitung Westfälische Nachrichten online berichtet.

Feuerschock: „Hätte nie gedacht, dass es mir passiert“

Sein kompletter Betrieb ist in Flammen aufgegangen: Eine Entscheidung, die Handwerksmeister Michael Schöne in der Vergangenheit nicht (!) getroffen hat, rettet ihn heute finanziell.
Artikel lesen

Als die Feuerwehr am Nachmittag des Ostersonntags den Einsatzort erreichte, brannte die östliche Fassade des Gebäudes. Mit zwei Löschzügen und einer Drehleiter war die Feuerwehr im Einsatz, dennoch griff das Feuer im Einsatzverlauf auf die gesamte Halle über und zerstörte sie völlig. Personen seien nicht zu Schaden gekommen. Der Sachschaden aber scheint beträchtlich: Laut Westfälischen Nachrichten schätzt ihn die Polizei auf 140.000 Euro.

Aufgrund der gefährlich trockenen Witterung – vielerorts herrschte zu Ostern Waldbrandgefahr der Stufen vier und fünf – wurden bundesweit viele Osterfeuer präventiv abgesagt, wie mehrere Medien berichteten. Die Trockenheit sei laut tagesschau.de auch eine Spätfolge des trockenen Sommers 2018. Bisher habe es noch nicht ausreichend geregnet, um dieses Wasserdefizit auszugleichen, zitiert der Bericht eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes.

Wie trocken dieser April gewesen ist zeigen Zahlen des Online-Wetterdienstes wetterkontor.de. Demnach erreichten die Niederschläge im laufenden Monat April oft nur Bruchteile des Mittelwerts der letzten 30 Jahre – im Osten Deutschlands häufig sogar weniger als 10 Prozent.

Auch interessant:

Bei der Arbeit mit Gasbrenner und Bitumen kann einiges schief gehen.

Bauherr lässt Minijobber aufs Dach: 680.000 Euro Schaden

Auch erfahrene Bauhelfer ersetzen keinen Fachbetrieb. Den Beweis liefert ein verunglückter Dachdecker-Versuch, der im Großbrand endete.
Artikel lesen

Firmenparkplatz: Betriebe müssen für Verkehrssicherheit sorgen

Ein Sturm fegt über das Land. Auf einem Firmenparkplatz rollen Müllcontainer umher. Die Folge: Totalschaden am Auto eines Mitarbeiters. Wer muss für den Schaden aufkommen?
Artikel lesen
Wasser
Foto: Jag_cz - stock.adobe.com

Panorama

Plötzlich Chaos! Das tun Sie, wenn ein Akku explodiert

Immer mehr Akku-Geräte füllen unsere Werkstätten, Fahrzeuge und Büros. Manchmal geht so ein Gerät einfach hoch. So reagieren Sie im Notfall richtig!

Die helfende Hand in der Not.
Foto: mantinov - stock.adobe.com

Panorama

Echt menschlich: Dorfgemeinschaft hilft Zimmerer in Not

Ein Brand sorgte im Februar für einen herben Rückschlag im jungen Unternehmerleben von Manuel Näf. Doch seine Nachbarschaft mindert die Not, wo sie kann.

Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Brandgefährlich

Feuer: Mutige Mitarbeiter in Gefahr

Ein Funke schlägt über, der Dachstuhl brennt. Jetzt ist es naheliegend, dass Sie oder Ihre Mitarbeiter das Feuer löschen. In der Praxis kann das eine ganz schlechte Idee sein. Ein aktuelles Beispiel.

Bei der Arbeit mit Gasbrenner und Bitumen kann einiges schief gehen.
Foto: Losevsky Pavel - stock.adobe.com

Panorama

Bauherr lässt Minijobber aufs Dach: 680.000 Euro Schaden

Auch erfahrene Bauhelfer ersetzen keinen Fachbetrieb. Den Beweis liefert ein verunglückter Dachdecker-Versuch, der im Großbrand endete.

Wir haben noch mehr für Sie!

Praktische Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte von Kollegen gibt es dienstags und donnerstags auch direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.