Laut Statista machen es sich viele Deutsche zu einfach.
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Pfusch im Netz? So basteln die Deutschen Passwörter

Eine aktuelle Untersuchung zeigt, nach welchem Prinzip hierzulande Passwörter entstehen. Wirklich sichere Varianten sind wohl weiterhin in der Minderheit.

Immer wieder tauchen im Netz gigantische Funde geknackter Online-Konten auf, zuletzt im Januar 2019. Die Hacker greifen beispielsweise Online-Dienste wie E-Mail-Provider an und knacken automatisiert schlecht gesicherte Nutzer-Konten.

Nutzen die Deutschen angesichts der Gefahr inzwischen sichere Methoden Passwort-Erstellung? Das Statistik-Portal Statista hat die Methoden aufgelistet – die Datenbasis liefert eine aktuelle Erhebung des E-Mail-Anbieters Web.de. Viele Deutsche setzen laut Statista auf zu einfache Methoden.

Wie lässt sich das bewerten? Der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich stellt mit Passwortcheck.ch ein Online-Tool für die Prüfung von Passwörtern bereit – wir haben damit einen Schnellcheck beliebter Methoden gemacht.

  • Beliebteste Methode: Fantasienamen. Wie sicher die sind, hängt vom Individualfall ab. Namen, die aus realen Wörtern zusammengesetzt sind, sind unsicher. Das Wort Schraubenquäler etwa ließe sich laut Passwortcheck innerhalb von 25 Sekunden knacken. Etwas besser: Schlaubenquale – das soll schon 4 Monate dauern. Sicher wird es erst Zahl mit Sonderzeichen: Bei #Schlaub3n_quale! würde der Hack mehrere Millionen Jahre dauern.
  • Die ebenfalls beliebte Methode persönliche Informationen wie Namen und Geburtsdaten zu nutzen, führt laut Passwortcheck nicht zu sicheren Ergebnissen. Das Testwort Beate2803 ließe sich laut Passwortcheck in unter einer Sekunde knacken.

Zu den sicheren Methoden zählen die Satzmethode und der Passwortmanager, die laut Statistik insgesamt 21 Prozent der Deutschen nutzen.

*lizenziert unter CC BY-ND 3.0

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