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Philipp zu Kritik

Philipp reagiert auf Müllers Kritik

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Dieter Philipp, und ZDH-Generalsekretär Hanns-Eberhard Schleyer haben die Kritik von Bundeswirtschaftsminister Werner Müller an der Verbandsspitze als "unverfroren" und "politisch unklug" bezeichnet.

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Dieter Philipp, und ZDH-Generalsekretär Hanns-Eberhard Schleyer haben die Kritik von Bundeswirtschaftsminister Werner Müller an der Verbandsspitze als "unverfroren" und "politisch unklug" bezeichnet. Müller hatte anläßlich der Internationalen Handwerksmesse München (IHM) die ZDH-Spitze aufgefordert, zu einer konstruktiven Zusammenarbeit zurückzukehren. ("Müller fordert vom Handwerk mehr Konstruktivität")

Der Minister habe es verpasst, Brücken zu bauen und offensichtlich einen "anderen Weg gewählt", sagten die ZDH-Vertreter. "Wir sind selbstbewußt genug - als größte Wirtschaftsorganisation des Landes - diesen Kampf aufzunehmen", sagte Philipp auf einer Pressekonferenz in München. Zudem habe der Minister in seiner Rede Sachverhalte unrichtig dargestellt. Der ZDH habe etwa beim Thema Bürokratieabbau seine Vorschläge in den zuständigen Gremien eingebracht, sagte Schleyer. Auch habe der ZDH nicht zwei Jahre verstreichen lassen, um auf neue Konzepte zum Großen Befähigungsnachweis zu reagieren. Der Entwurf des Ministeriums liege seit einem Jahr vor, daraufhin habe der ZDH einen Antrag eingereicht, weitere acht würden zeitnah eingebracht. Nach Schleyers Auskunft sei dieser Sachverhalt im Bundeswirtschaftsministerium bekannt. Die Darstellung des Ministers sei, so der ZDH wörtlich, "eine Böswilligkeit". Die Ausführungen zur Steuerreform seien "perfide", da es dem ZDH immer um den Tarif insgesamt gegangen sei - und nicht ausschließlich um den Spitzensteuersatz.

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