Mit Rechnungen für angebliche Domain-Registrierungen versuchen Cyberkriminelle sich aktuell auf Kosten ihrer Opfer zu bereichern.
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IT-Sicherheit

Polizei warnt vor Fake-Rechnungen

Domain-Hosting-Gebühren über 180 Euro? Diese Rechnung der angeblichen Firma United Hosting Deutschland gehört in den digitalen Papierkorb.

2020, das Jahr ist noch frisch, eine perfekte Gelegenheit für kreative Cyberkriminelle mit aktuellen Fake-Schreiben auf Beutefang zu gehen. Vor einer Betrugsmasche mit „Phantasie-Rechnungen“ der angeblichen Firma United Hosting Deutschland warnt aktuell unter anderem die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des Landeskriminalamts Niedersachsen. Der angebliche Web-Hoster will für die „Domain-Registrierung Zeitraum 2020/2021“ einen Betrag von rund 180 Euro überwiesen haben.

Die angebliche Rechnung hängt als PDF einer E-Mail an, die im beschriebenen Fall von einer Sofia Schmidt stammt, die auch im PDF als Rechnungskontakt auftaucht. Dass es sich bei der angeblichen Rechnung um kein seriöses Schriftstück handelt, wird bei genauerem Hinsehen schnell klar: Dem Absender United Hosting Deutschland ist keine Rechnungsanschrift zugeordnet, zahlreiche Rechtschreibfehler wie „Servicekoster“ und „firmanamens“ deuten ebenfalls nicht auf Seriosität hin.

Dass es sich bei der „Rechnung“, wie es im Kopf des PDFs ausdrücklich steht, in Wahrheit gar nicht um eine Rechnung handelt, löst das Schreiben im Kleingedruckten auf. Dort steht, versteckt in einem achtzeiligen Fließtext, der größtenteils ohne Großbuchstaben auskommt, folgender Satz: „Dies ist ein angebot und keine rechnung, die zahlung auf dieses angebot hin wird als annahme des angebotes oder auftragsbestätigung verstanden.“

Die ZAC rät: „Reagieren Sie nicht auf diese Rechnungen!“

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