Mit Rechnungen für angebliche Domain-Registrierungen versuchen Cyberkriminelle sich aktuell auf Kosten ihrer Opfer zu bereichern.
Foto: Matthias Stolt - stock.adobe.com

IT-Sicherheit

Polizei warnt vor Fake-Rechnungen

Domain-Hosting-Gebühren über 180 Euro? Diese Rechnung der angeblichen Firma United Hosting Deutschland gehört in den digitalen Papierkorb.

2020, das Jahr ist noch frisch, eine perfekte Gelegenheit für kreative Cyberkriminelle mit aktuellen Fake-Schreiben auf Beutefang zu gehen. Vor einer Betrugsmasche mit „Phantasie-Rechnungen“ der angeblichen Firma United Hosting Deutschland warnt aktuell unter anderem die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des Landeskriminalamts Niedersachsen. Der angebliche Web-Hoster will für die „Domain-Registrierung Zeitraum 2020/2021“ einen Betrag von rund 180 Euro überwiesen haben.

Die angebliche Rechnung hängt als PDF einer E-Mail an, die im beschriebenen Fall von einer Sofia Schmidt stammt, die auch im PDF als Rechnungskontakt auftaucht. Dass es sich bei der angeblichen Rechnung um kein seriöses Schriftstück handelt, wird bei genauerem Hinsehen schnell klar: Dem Absender United Hosting Deutschland ist keine Rechnungsanschrift zugeordnet, zahlreiche Rechtschreibfehler wie „Servicekoster“ und „firmanamens“ deuten ebenfalls nicht auf Seriosität hin.

Dass es sich bei der „Rechnung“, wie es im Kopf des PDFs ausdrücklich steht, in Wahrheit gar nicht um eine Rechnung handelt, löst das Schreiben im Kleingedruckten auf. Dort steht, versteckt in einem achtzeiligen Fließtext, der größtenteils ohne Großbuchstaben auskommt, folgender Satz: „Dies ist ein angebot und keine rechnung, die zahlung auf dieses angebot hin wird als annahme des angebotes oder auftragsbestätigung verstanden.“

Die ZAC rät: „Reagieren Sie nicht auf diese Rechnungen!“

150.000 Euro: Bauherr zahlt Vermögen für Bau-Pfusch

Erst zahlte er 700 Euro für eine Reparatur nach Wasserschaden, dann durften die Monteure sein ganzes Haus sanieren. Resultat: eine richtig teure Pfuscherei.
Artikel lesen >

Polizeischutz gegen Cyber-Kriminalität

Die Polizei hilft auch Handwerksbetrieben im Kampf gegen Online-Attacken. Beratung bekommen Sie bundesweit bei den Zentralen Ansprechstellen Cybercrime.
Artikel lesen >
Foto: Maksim Kabakou - stock.adobe.com

IT-Sicherheit

Polizeischutz gegen Cyber-Kriminalität

Die Polizei hilft auch Handwerksbetrieben im Kampf gegen Online-Attacken. Beratung bekommen Sie bundesweit bei den Zentralen Ansprechstellen Cybercrime.

Foto: Patrick Daxenbichler - stock.adobe.com

IT-Sicherheit

Polizei warnt: Trojaner Emotet verfeinert Angriffsmasche

Um neue Opfersysteme zu infizieren, nutzt Emotet nun eine ausgefeilte Kommunikationsstrategie. Die Polizei rät: Sensibilisieren Sie Ihr Team.

Foto: H_Ko - stock.adobe.com, THPStock - stock.adobe.com

Vorsicht Spam!

Polizei-Warnung: Fake-Shop nutzt Corona-Angst aus

Sie werben mit Arbeitssicherheitsbedarf und Medizinprodukten gegen das Coronavirus. Hüten Sie sich vor den Spam-Mails dieses Fake-Shops.

Foto: nexusby - stock.adobe.com

IT-Sicherheit

Polizei warnt vor gefälschten Mahnschreiben

Sie verschicken Mails im Namen echter Rechtsanwälte und fordern Nutzer auf, bestimmte Links anzuklicken. Die Polizei warnt vor einer Betrugsmasche.

Wir haben noch mehr für Sie!

Praktische Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte von Kollegen gibt es dienstags und donnerstags auch direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.