Auf die Forderungen in diesen Mahnschreiben sollten Sie nichts geben.
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IT-Sicherheit

Polizei warnt vor gefälschten Mahnschreiben

Sie verschicken Mails im Namen echter Rechtsanwälte und fordern Nutzer auf, bestimmte Links anzuklicken. Die Polizei warnt vor einer Betrugsmasche.

Verstöße gegen das Urheberrecht sind ein beliebter Grund für Abmahnungen. Doch nicht hinter jedem solcher Mahnschreiben steckt auch ein realer Grund oder eine echte Kanzlei.

Grund: schlecht gesicherte E-Mail-Server.

Teure Fälschung: Betrug mit Ihrer E-Mail-Adresse

Für Cyberkriminelle ist es eine Kleinigkeit, Ihre E-Mail-Adresse zu kapern. Im schlimmsten Fall verlieren Sie so eine Menge Geld. Das muss nicht sein.
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Vor falschen Abmahnungen per E-Mail im Namen real existierender Rechtsanwälte oder Kanzleien warnt die Zentralstelle Prävention des Landeskriminalamtes Niedersachsen. Themen der Schreiben: angebliche Urheberrechtsverstöße. Die E-Mails beinhalten laut Polizei beispielsweise Sätze wie „namens und in bevollmächtigung [sic] unseres Mandanten fordern wir Sie hiermit gemäß §§ 101, 71 89 Nr.5, 88 20, 13c StPo auf: es zu unterlassen geschütztes Musik und Film - Repertoire unseres Mandanten...“ Bei Zuwiderhandlung würde eine Vertragsstrafe von mehreren Tausend Euro drohen.

Ziel der Täter sei es, den E-Mail-Empfänger dazu zu bringen, einen Link anzuklicken, der angeblich die genaue Aufstellung der Rechnung oder Forderung enthalten soll. Die Polizei rät dringend davon ab, den Link anzuklicken. Es bestehe dabei die Gefahr, sich darüber Schadsoftware einzufangen. Auch bestehe die Möglichkeit, dass Nutzer auf der Zielseite des Links zur Eingabe persönlicher Daten, Zahlungsdaten oder dem Hochladen von Personaldokumenten aufgefordert würden. Dieser Forderung solle man nicht nachkommen, rät die Polizei.

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