Die polizei warnt vor Cyberkriminellen, die in einem Fake-Shop Arbeitssicherheitsbedarf und Medizinprodukten gegen das Coronavirus anbieten.
Foto: H_Ko - stock.adobe.com, THPStock - stock.adobe.com

Vorsicht Spam!

Polizei-Warnung: Fake-Shop nutzt Corona-Angst aus

Sie werben mit Arbeitssicherheitsbedarf und Medizinprodukten gegen das Coronavirus. Hüten Sie sich vor den Spam-Mails dieses Fake-Shops.

Im Fahrwasser der täglichen Meldungsflut zum Coronavirus tauchen nun auch Fake-Angebote von Cyberkriminellen auf. Sie versuchen, aus dem Schutzbedürfnis der Menschen Kapital zu schlagen.

Was Handwerker jetzt wissen müssen!

Coronavirus im Betrieb: Das müssen Sie wissen!

Muss ich Mitarbeitern in Quarantäne Lohn zahlen? Muss ich Kunden über Corona informieren? Wie schütze ich mich? Wir haben die Antworten zusammengestellt.
Artikel lesen

Ihre Masche: In Spam-Mails geben sich die Kriminellen als deutscher Lieferant medizinscher Produkte aus, warnt das Landeskriminalamt Niedersachsen im Ratgeber Internetkriminalität. Die Polizei hat einen Screenshot der Spam-Mail und des Fake-Shops hier veröffentlicht. In ihrem englischsprachigen Schreiben greifen die Kriminellen die Corona-bedingte Knappheit von Schutzmasken auf und versprechen, große Stückzahlen von Schutzmasken namhafter Hersteller liefern zu können.

Angeblicher Absender soll die Pharmacy First GmbH sein. Perfide: Dieses Unternehmen aus Deutschland gibt es tatsächlich. Laut Polizei missbrauchen die Täter die Echtdaten in E-Mail-Absender und -Signatur. Auch in der URL des Fake-Shops taucht der Firmenname auf.

Der Link in der Spam-Mail führt auf den englischsprachigen Fake-Shop. Auf dessen Startseite finden sich neben Produkten, die auch zum Bedarf in Handwerksbetrieben zählen – etwa Augenwaschstation sowie Mundschutz gegen Holzstaub –, zahlreiche medizinische Produkte: darunter unterschiedliche Schutzmasken sowie angebliche Influenza-Tests.

Die Polizei rät: Wer eine Bestellung über den Shop getätigt und gezahlt hat, sollte unverzüglich seinen Zahlungsanbieter kontaktieren und versuchen, die Zahlung zu stoppen. Auch rät sie, bei der örtlichen Polizei Anzeige zu erstatten.

Tipp: Sie wollen keine wichtigen Infos für Ihren Betrieb zum Coronavirus verpassen? Dann melden Sie sich für den Newsletter von handwerk.com an. Hier geht es zur Anmeldung!

Auch interessant:

Vom Coronavirus betroffene Unternehmen können Kurzarbeitergeld und günstige Kredite beantragen.

Coronavirus: Finanzielle Hilfe für Betriebe

Zuschüsse, Kurzarbeitergeld, Beitragsstundungen, Bürgschaften und zinsgünstige Kredite sollen Handwerksbetrieben helfen, die durch den Coronavirus wirtschaftlich unter Druck geraten.
Artikel lesen

Die Bundesregierung will den Zugang zu Kurzarbeit erleichtern. Sie hat deshalb im Eilverfahren einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht.

Coronavirus: Bundesregierung erleichtert Kurzarbeit

Mit Änderungen beim Kurzarbeitergeld will die Bundesregierung Arbeitsplatzverluste infolge des Coronavirus verhindern. Das plant der Bund.
Artikel lesen

Welche Klicks wirklich zur Infektion führen, erklärt Ethical Hacker Bernd Dettmers.

Hacker erklärt: So gehen Sie E-Mail-Viren nicht ins Netz!

Sie stecken in Worddokumenten, Exceldateien, sogar in PDFs! Doch nicht jeder falsche Klick führt sofort zur Virus-Infektion: Ein Hacker klärt auf.
Artikel lesen
Mit einem Schreiben, das Unternehmen per Kontaktformular gesendet werden, versuchen Cyberkriminelle derzeit Geld von Unternehmen zu erpressen.
Foto: lensw0rld - stock.adobe.com

IT-Sicherheit

Polizeiwarnung: Erpresserschreiben per Kontaktformular

Aktuell verschicken Cyberkriminelle Erpresserschreiben an Unternehmen über die Kontaktformulare auf ihren Websites. Allzu ernst müssen Sie die Drohungen wohl nicht nehmen.

Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor massenhaften E-Mails, die Cyberkriminelle im Namen bekannter Paketdienstleister versenden.
Foto: vejaa - stock.adobe.com

Polizei warnt

Massenhaft falsche E-Mails angeblicher Paketdienstleister

Paket-Benachrichtigungen per E-Mail zu empfangen, ist für uns Alltag. Das versuchen Cyberkriminelle zurzeit auszunutzen, warnt die Polizei.

Mit Rechnungen für angebliche Domain-Registrierungen versuchen Cyberkriminelle sich aktuell auf Kosten ihrer Opfer zu bereichern.
Foto: Matthias Stolt - stock.adobe.com

IT-Sicherheit

Polizei warnt vor Fake-Rechnungen

Domain-Hosting-Gebühren über 180 Euro? Diese Rechnung der angeblichen Firma United Hosting Deutschland gehört in den digitalen Papierkorb.

Wer auf die E-Mail der Cyberkriminellen hereinfällt, kann sein System mit einem Verschlüsselungstrojaner infizieren.
Foto: Andrey - stock.adobe.com

IT-Sicherheit

Corona-Angst: Angebliche Regierungs-E-Mails mit Trojaner

Die Polizei warnt vor einer neuen Angriffswelle per E-Mail. Die Angreifer spielen mit der Angst vor staatlich angeordneten Betriebsschließungen.

Wir haben noch mehr für Sie!

Praktische Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte von Kollegen gibt es dienstags und donnerstags auch direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.