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Hohe Preise für viele Materialien – das merken auch die Betriebe im SHK- und Elektrohandwerk.

Umsatzeinbruch droht

Preissteigerungen: Elektro- und SHK-Betriebe unter Druck

Hohe Materialpreise und Lieferengpässe belasten auch die Elektro- und SHK-Handwerke. Verbände appellieren an Betriebe, ihre Angebote zu befristen.

Trotz voller Auftragsbücher steht das Elektrohandwerk unter Druck. Lieferengpässe bei „nahezu allen relevanten Produkten“ und die „zum Teil empfindlichen Preissteigerungen“ setzen den Betrieben laut Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) zu.

Muster-Formulierungen: So vereinbaren Sie mit Kunden Materialpreissteigerungen

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Kunden haben für höhere Preise kein Verständnis

Preissteigerungen seien den Kunden der Elektrobetriebe schwer zu vermitteln, teilte eine ZVEH-Sprecherin mit. „Nach Herstellern und Händlern sind unsere Betriebe das letzte Glied in der Kette – vor dem Endkunden“, argumentiert der Verband. Wegen der Materialengpässe müssten im schlimmsten Fall Aufträge auf Eis gelegt oder abgesagt werden. Das sorge für Unmut und Unverständnis, da die Elektrobetriebe die Ansprechpartner vor Ort seien. Der ZVEH appelliert an Hersteller und Elektrogroßhandel, „gegen die Engpässe in der Lieferkette anzugehen“ und das Thema nicht durch „überzogene Preissteigerungen“ zu verschärfen.

Befristung der Angebote als Mittel gegen „Preisspirale“

Befristung der Angebote als Mittel gegen „Preisspirale“

„Zwei bis drei Preissteigerungen für ein und dasselbe Produkt in immer kürzer werdenden Abständen sind keine Seltenheit bei uns“, sagt Michael Hilpert, Präsident des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Vor allem bei abgeschlossenen Verträgen sei es schwer, nachträgliche Kostensteigerungen an die Kunden weiterzugeben. Zudem führe die „außer Kontrolle geratene Preisspirale“ zu einem wachsenden Vertrauensverlust der Endkunden. Hilpert rät Betrieben, Angebote zu befristen oder sie zumindest mit einem Preissteigerungsvorbehalt zu versehen.  

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