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Lieferwagen

Quadratisch, praktisch, sparsam

Während große Autokonzerne noch auf der Bremse stehen, ist jetzt eine kleine Lasterschmiede vorgeprescht. Ihr Vehikel heißt EcoCraft, hat einen Elektro- oder Hybridantrieb und ist bärenstark.

Während große Autokonzerne noch auf der Bremse stehen, ist jetzt eine kleine Lasterschmiede vorgeprescht. Ihr Vehikel heißt EcoCraft, hat einen Elektro- oder Hybridantrieb und ist bärenstark.

Die Optik des Kleinlasters ist zweifelsohne gewöhnungsbedürftig. Doch was vielen Chefs auf Anhieb den Kopf verdrehen dürfte: Bis zu 70 weniger Betriebskosten verspricht der EcoCraft im Vergleich zu Dieseltransportern. Und damit nicht genug. Das Auto soll auch deutlich billiger sein. Der Hersteller, die Firma EcoCraft Automotive im niedersächsischen Wunstorf, peilt das Preissegment unter 20.000 Euro an.

Das Herzstück des Systems ist ein 15 Kilowatt Drehstrom-Asynchronmotor. Bei der Dreiachser-Version des EcoCraft kann dieser Antrieb mit einem Dieselaggregat kombiniert werden. Neuer Dreh: Der Diesel treibt nicht das Fahrzeug an, sondern lädt während der Fahrt die Batterie auf.

Die Reichweite des EcoCraft mit einem Batteriesatz beträgt bis zu 80 Kilometern. Die Stromkosten auf 100 Kilometer liegen laut Hersteller bei 2,25 Euro.

Für den ökonomischen Einsatz wurde der EcoCraft-Lieferwagen auf 80 Stundenkilometer gedrosselt. Den Spurt von 0 auf 50 km/h schafft der Transporter in sechs Sekunden.

Alle Fahrzeuge sind mit einem Direktantrieb ausgestattet Getriebe und Kupplung entfallen. Vorwärts-, Rückwärtsgang und ein Differential, mehr braucht es nicht. Entsprechend einfach fällt die Wartung aus. "Jeder, der handwerklich begabt ist, kann die Wagen selbst warten", sagt Dirk Morche von EcoCraft Automotive.

Als Zweichachser stemmt der EcoCraft bis 500 Kilogramm Nutzlast, als Dreichachser bis 750 Kilogramm. Und damit gerät der Lastesel auch bergauf nicht ins Straucheln. Bis zu 18 Prozent Steigung klettert er hoch, wenn er ausgeladen ist.

Angeboten wird der EcoCraft in zahlreichen Modellvarianten. Die Wunstorfer Ingenieure setzen dabei Baugruppen deutscher Großserienhersteller ein. Das Fahrwerk etwa stammt aus einer aktuellen VW-Baureihe.

Die Serienfertigung des Kleinlieferwagens soll Anfang kommenden Jahres starten.

Link: www.ecocraft-automotive.de

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