Hier sind 5 Urteile, die Unternehmer kennen sollten.
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Rechnungen und Umsatzsteuer: Diese Urteile sollten Sie kennen!

Ob Rechnungsnummer oder Umsatzsteuer: Angaben auf Rechnungen sorgen immer wieder für Streit mit dem Fiskus. Diese Urteile sollten Sie kennen!

Inhaltsverzeichnis

Auf einen Blick:

  • Rechnungen schreiben, Rechnungen bezahlen – in Betrieben ist das Alltag. Doch auf den Belegen sind in der Regel zahlreiche Angaben. Das Finanzamt schaut da schon mal genau hin. Nicht selten ist das Anlass für Streit.
  • Gerichte müssen sich deshalb immer wieder mit der Frage befassen, welche Angaben auf Rechnungen Pflicht sind und unter welchen Voraussetzungen der Vorsteuerabzug gewährt wird.
  • In diesem Beitrag finden Sie Steuerurteile verschiedener Gerichte.

1. Gehört der Leistungszeitpunkt immer auf die Rechnung?

Den Vorsteuerabzug auf Rechnungen gibt es nur, wenn der Leistungszeitpunkt angegeben wurde. Doch laut einem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) gibt es eine Ausnahme: wenn davon auszugehen ist, dass das Rechnungsdatum und der Leistungszeitpunkt in denselben Monat gefallen sind.

Wie der BFH seine Entscheidung begründet, erfahren Sie hier.

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2. Müssen Rechnungsnummern fortlaufend sein?

Fortlaufende Rechnungsnummern sind Pflicht. So will der Fiskus kontrollieren, dass keine steuerpflichtige Einnahme an ihm vorbei geht. Hält sich ein Unternehmer nicht daran, so ist das nach Ansicht des Finanzgerichts Kölns jedoch kein Grund, den Gewinn höher zu schätzen. Paragraf 14 (4) Umsatzsteuergesetz sehe zwar eine fortlaufende Nummerierung vor. Diese Vorschrift beziehe sich aber nicht auf die Gewinnermittlung, sie diene umsatzsteuerlichen Zwecken.

Mehr zum Fall lesen Sie hier.

3. Vorsteuerabzug: Genügt die Postadresse des Rechnungsstellers?

Ohne Adresse des Rechnungsstellers kein Vorsteuerabzug – eine eiserne Regel im Umsatzsteuerrecht. Doch welche Adresse muss es sein – die Adresse des Firmensitzes oder genügt ein Postfach? Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied, dass es für den Vorsteuerabzug keine Rolle spielt, ob der Aussteller auf der Rechnung den Firmensitz angibt oder eine Adresse, unter der er postalisch zu erreichen ist. Der Begriff „Anschrift“ umfasse jede Art von Anschrift, „sofern die Person unter dieser Anschrift erreichbar ist“.

Welchem Zweck die Adresse auf der Rechnung dient, erfahren Sie hier.

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Vorsteuer: Keine Strafzinsen bei berichtigter Rechnung

Bei einer berichtigten Rechnung gilt der Vorsteuerabzug schon im Rechnungsjahr. Nachzahlungszinsen entfallen damit. Allerdings nur unter einer Voraussetzung.

Bei den Vorschriften zur Rechnungsadresse wurden die Regeln gelockert.
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Welche Vorschriften gelten für die Rechnungsadresse?

Als Rechnungsadresse genügen seit Kurzem auch Briefkastenadressen von Lieferanten und Rechnungsempfängern. Ein Schreiben der Finanzverwaltung legt die Regeln fest.

Rückwirkende Korrekturen sind möglich und sichern den Vorsteuerabzug.
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Wann darf ich eine Rechnung rückwirkend korrigieren?

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Keine fortlaufende Rechnungsnummer ist noch kein Grund für eine Gewinnschätzung, sagt das Finanzgericht Köln.
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Steuern

Müssen Rechnungsnummern fortlaufend sein?

Dass ein Unternehmen keine lückenlos fortlaufenden Rechnungsnummern verwendet, berechtigt das Finanzamt nicht zur Gewinnschätzung. Das hat das Finanzgericht Köln entschieden.

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