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Unzufriedener Kunde

Regierungsrat erschlägt Handwerker

Weil er mit den Arbeiten an seiner Heizung nicht einverstanden war: Ministeriumsmitarbeiter tötet Schornsteinfeger.

Der Mann hat gestanden, einen Schornsteinfeger hinterrücks mit einem Beil erschlagen zu haben, berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ). Das Tatmotiv sei jedoch noch ungeklärt, teilte die Polizei mit. Offenbar war der Täter der Polizei bereits als Waffenarr bekannt

Nach einem Streit um den Zustand seiner Heizung habe der 53-jährige Oberregierungsrat auf den Handwerker eingeschlagen. Tragisch: Nachträgliche Messungen haben nach Angaben der Polizei ergeben, dass die Heizung in einem einwandfreien Zustand war. Der Beamte sei zur Tatzeit betrunken gewesen, sein Opfer war völlig überrascht und habe sich nicht wehren können.

Nach der Tat sei der Ministeriumsmitarbeiter in die Psychatrie eingewiesen worden und wurde vom Dienst suspendiert. Schon in den Jahren zuvor habe er sich des Öfteren wegen psychischen Problemen in Fachkliniken aufgehalten. Wie die Zeitung weiter berichtet, war der Ministeriumsmitarbeiter der Polizei als Waffennarr bereits bekannt.

2003 sei der Mann mit einer Pistole ins Ministerium gekommen. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung hatten Polizisten etliche Waffen entdeckt. Der Mann kam laut HAZ damals in Untersuchungshaft, habe seine Arbeit aber später wieder angetreten, nachdem Gutachter ihm Dienstfähigkeit bescheinigt hatten.

(ja)

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