2018 brachte es Deutschland auf 1,5 Millionen Staukilometer.
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Rekordjahr für Staus: Wo Deutschland stillsteht

2018 war ein Rekordjahr der Blechlawinen in Deutschland. 1,5 Millionen Staukilometer hat der ADAC ermittelt. Raten Sie mal, wo es am schlimmsten war.

Stellen Sie sich einmal den Mond vor. Besonderheit: Deutschland hat gerade eine vierspurige Autobahn dorthin errichtet. Und die ist jetzt voll mit Fahrzeugen: Dicht an dicht stehen sie – Kleinwagen, SUVs, Transporter, Lkw – nichts geht mehr. Was Sie jetzt vor Ihrem geistigen Auge sehen, ist die Strecke, die die Deutschen 2018 im Stau standen. Die vierfache Entfernung zwischen Erde und Mond: 1,5 Millionen Kilometer regloses Blech allein auf deutschen Autobahnen, meldet das Statistik-Portal Statista mit Verweis auf Zahlen des ADAC.

Wenn Sie glauben noch nie so viel im Stau gestanden zu haben wie 2018, könnten Sie recht haben. Die Staustrecke des letzten Jahres markiert einen neuen Negativrekord. Zum Vergleich: 2012 summierten sich die Autobahnstaus auf beinahe entspannte 585.000 Kilometer. Seitdem stiegen sie mit jedem Jahr. Ein Handwerker hat mal ausgerechnet, was ihn der Stillstand jährlich kostet. Ergebnis: Sein Betrieb steht für 17.000 Euro im Stau.

Der ADAC hat auf einer Deutschlandkarte zusammengefasst, wo Kraftfahrzeugführer 2018 besonders viel Geduld brauchten und wo es eher zügig voranging. Die drei schlimmsten Stau-Bundesländer waren demnach:

  • Nordrhein-Westfalen: 486.000 Staukilometer
  • Bayern: 275.239 Staukilometer
  • Baden-Württemberg: 207.316 Staukilometer

Vergleichsweise viel freie Fahrt gab es in diesen Ländern mit den wenigsten Staus:

  • Saarland: 7253 Staukilometer
  • Thüringen: 5194 Staukilometer
  • Mecklenburg-Vorpommern: 3349 Staukilometer.

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