Foto: Stockfotos-MG - stock.adobe.com
Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung

Beschluss der Bundesregierung

Rentenversicherung: 2018 sinkt der Beitragssatz

Lohnnebenkosten sind für Arbeitgeber ein großes Thema. Betriebe können im kommenden Jahr mit einer Entlastung bei den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung rechnen.

Vom 1. Januar 2018 an sinkt der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung von 18,7 auf 18,6 Prozent. Das hat der Bundesrat beschlossen und damit die Entscheidung des Bundeskabinetts bestätigt.

Grund für die Absenkung des Beitragssatzes ist laut Bundesregierung die hohe Nachhaltigkeitsrücklage von geschätzten 32,9 Milliarden Euro zum Jahresende. Den gesetzlichen Vorgaben zufolge müsse der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung gesenkt werden, wenn die Nachhaltigkeitsrücklage zum Ende des Folgejahres das 1,5-fache der Monatsausgaben der Rentenkasse voraussichtlich übersteigt. Nach Angaben des Kabinetts liegt sie derzeit bei 1,59 Monatsausgaben.

Von der Senkung des Beitragssatzes werden im kommenden Jahr sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer profitieren. Was das unterm Strich bedeutet, hat die Bundesregierung schon errechnet: Demnach dürften die Arbeitskosten für die Wirtschaft im kommenden Jahr um 600 Millionen Euro sinken. Arbeitnehmer würden um die gleiche Summe entlastet. Grund dafür ist die paritätische Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung. Schließlich tragen Arbeitgeber und Arbeitgeber jeweils die Hälfte des Beitragssatzes.

Auch interessant:

 

Betriebsrente wird stärker gefördert

Vor allem kleine Betriebe und Geringverdiener sollen vom neuen Betriebsrentenstärkungsgesetz profitieren. Und zwar durch geringere Steuern und Sozialversicherungsbeiträge.
Artikel lesen

Frustriert von der Mitarbeitersuche?

handwerk.com und die Schlütersche helfen Ihnen Ihre offenen Stellen einfach, zeit- und kostensparend mit den richtigen Kandidaten zu besetzen! Mehr als 500 Betriebe vertrauen uns bei der Mitarbeitersuche!

Jetzt Bewerber finden!

Wir haben noch mehr für Sie!

Praktische Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte von Kollegen gibt es dienstags und donnerstags auch direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.

Politik und Gesellschaft

Rentenversicherung: Neue Meldepflicht für Handwerksmeister

Seit dem 1. April 2018 gibt es in der gesetzlichen Rentenversicherung neue Meldepflichten. Wer ihnen nicht nachkommt, für den kann es teuer werden.

    • Politik und Gesellschaft

Unternehmensfinanzierung

Neue Pflicht: Rentenversicherung prüft Angehörige

GmbH-Geschäftsführer und im Betrieb mitarbeitende Familienangehörige müssen mit strengeren Betriebsprüfungen durch die Rentenversicherung rechnen.

    • Unternehmensfinanzierung
Keine umfangreichen Papierunterlagen mehr erforderlich: Bei der euBP nehmen die Prüfer Daten unter die Lupe, die Handwerksbetriebe elektronisch an die Rentenversicherung übermittelt haben.   

euBP

Rentenversicherung: Elektronische Betriebsprüfung wird Pflicht

Arbeitgeber müssen die Daten für die Betriebsprüfung ab 2023 elektronisch an die Rentenversicherung übermitteln. Doch Betriebe können sich von der Pflicht befreien lassen – zumindest vorerst.

    • Personal, Digitalisierung + IT
private-rente-sozialhilfe.jpeg

Steuern

Erwerbsunfähig in der Sozialhilfe: Zählt die private Rentenversicherung mit?

Falls es finanziell richtig knapp wird: Auf eine private Rentenversicherung hat ein Sozialhilfeträger nach diesem Urteil nur noch begrenzt Zugriff.

    • Steuern, Umsatzsteuer