Einige Entwicklungen im Projekt Handwerksgeselle 4.0 dürften nicht nur SHK-Handwerkern zugute kommen.
Foto: Helmut-Schmidt-Universität

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Sanitärverband forscht am Handwerker der Zukunft

Dieses Projekt stattet Handwerker für die Arbeitswelt von morgen aus. In der sehen Meister und Gesellen ziemlich cool aus: mit Datenbrille und Exoskelett.

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) widmet sich im Forschungsprojekt Handwerkergeselle 4.0 den technischen Systemen, die die Arbeitswelt der Zukunft Handwerkern möglich macht. Mit verschiedenen Projektpartnern sollen digitale Assistenzsysteme speziell für Beschäftige im SHK-Handwerk entwickelt werden.

Dabei setzt der Verband auf hohe Praxistauglichkeit: In einem betrieblichen Experimentierraum namens Handwerkerlab sollen gemeinsam mit den Beschäftigten die Technologien zur Arbeitserleichterung weiterentwickelt werden. Getestet wird auch in realitätsnaher Laborumgebung und auf den Baustellen.

Zum Projekt gehören zum Beispiel:

  • Neue Möglichkeiten der Wahrnehmung und Wissensvermittlung: Datenbrillen bringen die erweiterte Realität auf die Baustelle. So erhält der Handwerker vor Ort Detailwissen zu Reparatur und Wartung bestimmter Anlagen.
  • Arbeitserleichterung durch physische Unterstützungssysteme: Exoskelette entlasten ihren Träger, indem sie den Körper physisch unterstützen. Sie verringern Ermüdung bei bestimmten Haltungen und erleichtern schwere Arbeiten.

Das Projekt soll nicht nur die Arbeit von Handwerkern vereinfachen und somit Unternehmen durch neue digitale Systeme unterstützen. Es hat noch einen weiteren Zweck: „Zugleich werten wir dadurch das Image der von uns vertretenen Handwerksberufe auf und wirken so dem Fachkräftemangel entgegen“, sagt ZVSHK-Hauptgeschäftsführer Helmut Bramann.

Als öffentlich zugängliche Wissensplattform wird im Rahmen des Projekts die Online-Plattform www.hwg40.de aufgebaut. Erste Eindrücke zum Projekt sollen Messebesucher Anfang März auf der ISH gewinnen können.

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