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Management

Schritt für Schritt ans GeldSchritt für Schritt ans Geld

Forderungsmanagement lohnt sich für jeden Betrieb. So sichern Sie Ihre Einnahmen.

Forderungsmanagement lohnt sich für jeden Betrieb. So sichern Sie Ihre Einnahmen.

Die Finanzdecke vieler Betriebe wird immer dünner. Während Lieferanten zunehmend rigider ihre Zahlungsziele kürzen, räumen sich Kunden selbst immer großzügigere Zahlungsziele ein. So können Sie sich dagegen absichern:

Bonität prüfen: Vor Abschluss eines Auftrags sollten Sie die Bonität von Neukunden prüfen. Bonitätsauskünfte erteilen Wirtschaftsauskunfteien wie die Creditreform. Bei Stammkunden sollten Sie eine Bonitätsprüfung in Erwägung ziehen, wenn sich das Zahlungsverhalten geändert hat oder wenn es um größere Auftragssummen geht.

Zahlungsziele festlegen: Ihr Unternehmen ist keine Bank. Wenn Sie Kunden großzügige Zahlungsziele einräumen, müssen Sie bedenken, dass Sie selbst diese Beträge vorfinanzieren, schlimmstenfalls teuer aus Ihrem Kontokorrentkredit. Günstiger ist es für Sie, wenn Sie Ihren Kunden mit einem Skonto einen Anreiz bieten, möglichst schnell zu zahlen. Die Kosten des Skontos können Sie in den Preis einkalkulieren.

Kreditsicherheiten: Geht es um größere Aufträge, bei denen Sie mit Ihrer Arbeit und mit Material in Vorleistung gehen, dann sollten Sie Sicherheiten fordern. Die rechtliche Handhabe bei gewerblichen Kunden bietet Ihnen dafür die Bauhandwerkersicherung nach Paragraf 648 a BGB.

Zügige Rechnungsstellung: Stellen Sie unmittelbar nach Abschluss der vereinbarten Arbeiten Ihre Rechnung. Je länger Sie sich damit Zeit lassen, desto größer ist die Gefahr, dass ein ehemals zufriedener Kunde entweder vergessen hat, wie sehr er sich über Ihre Arbeit gefreut hat. Oder vielleicht ist er zu diesem späten Zeitpunkt sogar schon nicht mehr liquide.

Eindeutige Rechnung: Zögern Sie nicht damit, in Ihrer schriftlichen Rechnung darauf hinzuweisen, dass der Verzug automatisch nach Ablauf von 30 Tagen nach Rechnungszugang eintritt. Der Vorteil: Durch diesen Hinweis geraten private Kunden auch ohne Mahnung nach Ablauf dieser Frist in Verzug.

Zahlungserinnerungen: Bevor Sie Kunden Mahnungen schicken, sollten Sie zuerst zum Telefon greifen oder den Kunden persönlich aufrufen. Oft hilft diese persönliche Erinnerung dem Zahlungsfluss schneller auf die Sprünge als eine drohend klingende Mahnung.

Mahnwesen und Inkasso: Fruchtet die freundliche Erinnerung nicht, dann sollten Sie nicht zögern, Ihre Aussenstände anzumahnen. Bleibt das ebenfalls erfolglos, dann sollten Sie sich schnellstens externe Hilfe besorgen: Auf Inkasso spezialisierte Rechtsanwälte oder Inkassobüros helfen Ihnen bei der Realisierung Ihrer Forderungen. Für diesen Schritt sollten Sie sich nicht zu viel Zeit lassen, denn je länger Sie warten, desto schwieriger wird es, die Außenstände einzutreiben.

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Zahlungsmoral

Klammen Kunden auf der Spur

Hinweise gibt es früh genug, wenn ein Kunde knapp bei Kasse ist. Wer die Signale erkennt, muss bei schlechten Geschäfte nicht draufzahlen.

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Strategie

Nur vier Schritte: So werden Sie schneller bezahlt

Wie schnell zahlt Ihr Kunde? Darauf können Sie viel Einfluss nehmen. Durch gute Kommunikation, kleine Zugeständnisse und konsequentes Mahnwesen. Mit dieser Strategie kommen Sie schneller an Ihr Geld.

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Factoring: Forderungen verkaufen

Factoring: Forderungen verkaufen

Die Zahlungsmoral vieler Kunden macht dem Handwerk zu schaffen. Wer nicht lange auf das Geld warten will, kann seine Forderungen an eine Factoring-Gesellschaft verkaufen. Die zahlt sofort und übernimmt das Forderungsmanagement. Allerdings nicht für alle Gewerke.

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Studie: So gehen Handwerker mit zahlungsfaulen Kunden um

Leichtes Spiel für miese Kunden

Wissen Sie eigentlich, wie Kollegen mit zahlungsunwilligen Kunden umgehen? Eine Umfrage unter Handwerkern zeigt: Miese Kunden haben es sehr leicht – und die Betriebe rechnen sich die Folgen sogar noch schön.

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