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Sicherheit

Sicherheitslücken bei Windows können Wurm-Epidemie auslösen

Der Softwarehersteller Microsoft meldet sieben neue Sicherheitslücken im Betriebssystem Windows, wie ZDNet berichtet.

Der Softwarehersteller Microsoft meldet sieben neue Sicherheitslücken im Betriebssystem Windows, wie ZDNet berichtet. Demnach sind zwei der Sicherheitslücken auf der Skala des Unternehmens als höchstes Bedrohungsszenario einzustufen.

Die bekannt gewordenen Lücken könnten aus der Ferne genutzt werden, wie auch der Sicherheitsspezialist Symatec bestätigt, so dass ein Verlust vertraulicher Daten möglich ist. Zwei der insgesamt sieben Sicherheitslücken könnten nach Microsoft Angaben Auslöser einer neuen Wurm-Epidemie sein.

Die erste gefährliche Lücke wird durch einen Pufferüberlauf am Task-Scheduler verursacht, also an einem Programm, dass zur Steuerung anderer Programme notwendig ist. Bei einem erfolgreichen Angriff hat der Eindringling nach Angaben von Microsoft dieselben Rechte wie ein eingeloggter Nutzer und kann beispielsweise Rechte verändern oder Accounts anlegen und löschen.

Eine zweite Schwachstelle betrifft die Komponenten HTML Help und showHelp. Der Eindringling könnte auch hierbei die Kontrolle über den Rechner übernehmen.

Die weiteren vier Lücken stuft Microsoft auf die zweithöchste Sicherheitsstufe ein. Eine der sieben Lücken sei weniger gefährlich, heißt es.

Allen Nutzern wird jedoch dringend geraten, die vorhandenen Programme zu nutzen, die den Rechner von den Viren befreien können. Diese Patches könnten über Windows Update

heruntergeladen werden.

Die Windows-Sicherheitslücken seien wurmfähig und ermöglichen daher Angriffsszenarien, die laut BSI mit Wannacry vergleichbar seien.
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