Der Digitalisierungsindex Handwerk von der Telekom zeigt, wie gut Baubetriebe in Sachen Digitalisierung aufgestellt sind.
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So digital ist das Bauhandwerk aufgestellt

Von der Website bis hin zu BIM – eine Studie zeigt, wie stark Betriebe in Sachen Digitalisierung sind. Sind Sie auch so gut wie die Konkurrenz?

Auf einen Blick:

  • Im Vergleich zu anderen Branchen ist das Handwerk in Sachen Digitalisierung gut aufgestellt. Allerdings gibt es innerhalb des Handwerks große Unterschiede, wie der Digitalisierungsindex Handwerk zeigt.
  • Schlusslicht im Handwerk ist das Bauhandwerk. Welche Digitalisierungsprojekte Betriebe dort zur Stärkung der Kundenbeziehung und zur Steigerung der Produktivität bereits umsetzen, zeigt die Studie.
  • Mit Hilfe eines kostenlosen Tests können Betriebe online herausfinden, wie gut sie im Vergleich zum Wettbewerb aufgestellt sind.

Handwerker als Vorreiter in Sachen Digitalisierung? Ja, durchaus – zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Deutschen Telekom. Denn das Handwerk erreicht beim Digitalisierungsindex der Telekom 57 Punkte und liegt damit einen Punkt über dem Durchschnitt aller Branchen. Befragt wurden 2.500 Unternehmen.

SHK-Meister Can Akpinar aus Hannover.

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Wer die Ergebnisse für das Handwerk genauer unter die Lupe nimmt, der stellt allerdings Unterschiede zwischen den einzelnen Handwerksbranchen fest: Das Handwerk für den gewerblichen Bedarf ist mit 62 Punkten Spitzenreiter beim Digitalisierungsindex, es folgt das Handwerk für den Privatbereich mit 53 Punkten. Schlusslicht ist das Bauhandwerk mit 52 Punkten.

Was das Bauhandwerk hemmt

Die Studie identifiziert einen der Gründe, der das Bauhandwerk bei der Digitalisierung hemmt: Zeitmangel. 31 Prozent der Betriebe beklagen sich darüber. Trotzdem gibt es Dinge, bei denen das Bauhandwerk gut aufgestellt ist. So kommt es etwa beim Index für IT-Sicherheit auf 61 Punkte.

Zahlen zur Digitalisierung im Bauhandwerk

Digitalisierungsprojekte haben Baubetriebe zuletzt vor allem in den Bereichen „Kundenbeziehungen“ und „Produktivität“ vorangetrieben. Hier die Ergebnisse im Überblick:

  • Eine klassische Firmenwebsite, die gut umgesetzt ist, haben 48 Prozent der Befragten. Weitere 38 Prozent arbeiten noch daran.
  • Ein responsives Webdesign haben erst 30 Prozent der Bauhandwerker.
  • Termine online buchen können Kunden bei 32 Prozent der Befragten. Weitere 28 Prozent wollen künftig ein Terminplanungs-Tool einsetzen.
  • Ihren Auftritt in sozialen Netzwerken setzen 31 Prozent der Betriebe erfolgreich um. Weitere 28 Prozent arbeiten noch daran.
  • Für Kommunikation und Werbung nutzen 28 Prozent soziale Medien. Auf die Umsatzentwicklung wirkt sich das nach Einschätzung von 83 Prozent der Befragten positiv aus.
  • Online-Konfiguratoren auf der Website bieten erst 16 Prozent der Betriebe an. Weitere 26 Prozent sehen darin aber großes Potenzial und planen, ein solches Tool einzusetzen.
  • Von unterwegs auf E-Mails und Kalender zugreifen können die Mitarbeiter von 47 Prozent der Betriebe. Weitere 31 Prozent wollen den mobilen Zugriff ermöglichen.
  • Eine App zur Arbeitszeiterfassung nutzen 32 Prozent der Handwerker. Auf eine mobile Anwendung zur Tourenplanung setzen 20 Prozent der Befragten.
  • Ein digitales Bautagebuch setzen 24 Prozent der Handwerker ein. 32 Prozent der Befragten wollen künftig eine digitale Lösung zur Dokumentation einführen.
  • Building Information Modeling (BIM) nutzen 12 Prozent der Betriebe.

Wo stehen Sie? Machen Sie den Test!

Sie wollen wissen, wie digital ihr Betrieb im Vergleich zum Wettbewerb aufgestellt ist? Unter benchmark.digitalisierungsindex.de können Sie einen kostenlosen Self-Check machen.

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