In diesem Jahr haben die beiden Tischlermeister Nägel mit Köpfen gemacht. Zum Jahreswechsel übergibt der Senior den Betrieb jetzt an seinen Sohn.
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Betriebsnachfolge innerhalb der Familie

So plant dieser Meister die Übergabe an seinen Sohn

Tischlermeister Reiner Sparenborg führt einen Betrieb im niedersächsischen Esens. Im Interview berichtet er, wie er seine Nachfolge geregelt hat.

5 Fragen zur Nachfolge von Reiner Sparenborg von der Tischlerei Sparenborg.

Woran haben Sie erkannt, dass Ihr Sohn Ihr Betriebsnachfolger werden könnte?

Sparenborg: Nach Tischlerlehre und Meistertitel hat sich mein Sohn noch für die Weiterbildung zum Betriebswirt nach der Handwerksordnung angemeldet. Da war für mich klar, dass mein Sohn mal mein Nachfolger werden könnte.

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Wie sind Sie das Thema Betriebsnachfolge konkret angegangen?

Sparenborg: Mit meinem Sohn habe ich den letzten Jahren immer wieder über das Thema gesprochen. Wir haben uns darauf verständigt, dass er den Betrieb eines Tages übernimmt. Anfang dieses Jahres hat mich mein Sohn dann gefragt, wie es konkret aussieht. Daraufhin haben wir mit Hilfe der Handwerkskammer und unseres Steuerberaters die Übergabe genau geplant. Jetzt übernimmt er zum 1. Januar 2021.

Und was machen Sie dann?

Sparenborg: Ich werde meinen Sohn sowohl körperlich als auch geistig noch unterstützen. Wenn er mich eines Tages nicht mehr im Betrieb haben will, bleibe ich zu Hause.

Was hat sich verändert, seitdem ihr Entschluss gefallen ist?

Sparenborg: Seit feststeht, dass die Übergabe kommt, hängt sich mein Sohn noch mehr rein. Er ist ganz motiviert, neue Ideen umzusetzen.

Was wünschen Sie Ihrem Nachfolger?

Sparenborg: Beruflich wünsche ich ihm, dass er gut zurechtkommt. Und privat wünsche ich ihm, dass Freizeit und Familie nicht zu kurz kommen. Als Unternehmer hat man keine geregelte 40-Stundenwoche, da muss man sich Freiräume schaffen.

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