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Marketing und Werbung

So profitieren Handwerker vom Vertrauen der Kunden

Die Deutschen vertrauen einer Studie zufolge keinem Wirtschaftsbereich so sehr wie dem Handwerk. Doch können Betriebe von diesem Vertrauensbonus auch profitieren? Ja, aber dafür müssen sie beim Marketing auf zwei Aspekte achten.

Auf einen Blick:

  • Laut einer GfK-Studie ist das Handwerk der Wirtschaftsbereich, dem die Deutschen das größte Vertrauen schenken.
  • Nach Einschätzung der Marketing-Expertin Claudia Schimkowski können Handwerksbetriebe davon profitieren. Wichtig sei dabei, dass sie ihr Marketing persönlich zuspitzen und sich die eigenen Stärken auf die Fahnen schreiben.

Inhaltsverzeichnis

85 Prozent der Deutschen vertrauen dem Handwerk. Damit schneidet es bei der GfK-Studie „Globals Trust Report 2017“ so gut ab, wie kein anderer Wirtschaftsbereich in Deutschland. Erst mit deutlichem Abstand folgen die Bekleidungs- und Schuhhersteller (74 Prozent) sowie die Fluggesellschaften (73 Prozent) auf den Plätzen 2 und 3.

Für das gute Abschneiden des Handwerks hat Studienleiter Ronald Frank eine einfache Erklärung: „Mit dem Handwerk haben die Menschen häufig Kontakt und machen meist gute Erfahrungen.“ Zudem gebe es im Handwerk keine Skandale wie in anderen Branchen.

Können Handwerksbetriebe vom Vertrauen der Verbraucher profitieren?

Das große Vertrauen der Verbraucher können Handwerksbetriebe nach Einschätzung der Marketing-Expertin Claudia Schimkowski auf jeden Fall für sich nutzen. „Handwerksbetriebe sind regional stark aufgestellt“, sagt sie. Man kenne sich daher meist persönlich. Deshalb rät Schimkowski Unternehmern, das Marketing grundsätzlich persönlich auszurichten – also auf den Chef und seine Mitarbeiter. „Wer das gut macht, kann später auch höhere Preise verlangen“, so die Inhaberin der AHA Agentur fürs Handwerk. Vergleiche der Kunde am Ende trotzdem nur den Preis, habe der Unternehmer vorher etwas falsch gemacht.

Gutes Marketing im Handwerk: Diese Aspekte sind besonders wichtig

Doch wie gelingt es Betrieben, das Marketing persönlich zu gestalten? Sind die sonstigen Grundlagen professionell erstellt, können Betriebe aus Sicht von Schimkowski mit zwei Aspekten punkten:

  • Ihrer Einschätzung nach sind vor allem gute Porträtfotos wichtig. Die sollten Betriebe nicht nur für die Website sondern auch für alle anderen Materialien wie etwa Anzeigen, Angebote oder Werbung nutzen. „Denn damit ist der Handwerker nicht mehr austauschbar sondern eine starke Marke in der Region, die auf Vertrauen baut“, sagt die Expertin.
  • Wichtig ist auch die Sprache. „Betriebe sollten auf jeden Fall auf Sprüche verzichten, die jeder nutzt, aber nichts bedeuten“, rät Schimkowski. Stattdessen sollten sich Betriebe auf die Fahnen schreiben, was sie besonders gut können. Auf der Website könnten sie das mit Beispielen von aktuellen Projekten belegen. Dabei sei die Einrichtung einer Rubrik für Neuigkeiten hilfreich.

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