Nur wenn alle informiert und beteilig sind, erreichen Sie Ihre Ziele!
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Work-Life-Balance

So setzen Sie gute Vorsätze für den Betrieb wirklich um!

Das neue Jahr ist für viele Handwerker Anlass für gute Vorsätze. 4 Tipps helfen, damit die Vorsätze nicht vorschnell im Sande verlaufen.

Auf einen Blick:

  • Formulieren Sie Vorsätze und Pläne möglichst genau, realistisch und umsetzbar.
  • Untergliedern Sie größere Vorhaben in kleinere Schritte, damit Sie Zwischenerfolge feiern können. Das hält die Motivation aufrecht.
  • Machen Sie aus neuen Verhaltensweisen Gewohnheiten und Standards – und holen Sie Ihr Team mit ins Boot, denn so werden Ziele verbindlicher für alle.

Pläne, die Sie selbst und Ihren Betrieb nach vorne bringen, können und sollten Sie das ganze Jahr über fassen. Und Sie können viel dafür tun, dass diese keine „Rohrkrepierer“ werden. Wichtig für das Durchhalten sind zum Beispiel passend formulierte Vorhaben und kleine Erfolgserlebnisse zwischendurch.

Achtung, es kommt auf die richtige Ausdrucksweise an!

Ein Gedanke wie „Ach, ich räume die Werkstatt ab jetzt regelmäßig auf“ wird laut der Selbstorganisations-Spezialistin Angelika Welzel gerne wieder vergessen. „Der Vorsatz ist viel zu allgemein formuliert. Wenn unklar ist, was regelmäßig bedeutet, können Sie sich leicht um die Einhaltung herumdrücken.“ Es sei besser, einen genauen Zeitpunkt, wie einen bestimmten Wochentag, festzusetzen. „Hinzu muss manchmal auch eine Angabe kommen, was genau unter einer aufgeräumten Werkstatt zu verstehen ist.“

Sie fügt hinzu, gute Vorsätze und Ziele müssten unbedingt schriftlich festgehalten werden. „So hat das Vorhaben Vertragscharakter. Das ist besonders wichtig, wenn auch Ihre Mitarbeiter an der Verwirklichung beteiligt werden sollen.“ Das Schriftstück helfe dabei, die Einhaltung zu überprüfen beziehungsweise laufend zu begleiten. „Große Ziele sollten Sie in kleinere, überprüfbare Zwischenschritte aufsplitten. Dann behalten Sie die Lust, weiterzumachen.“

Die richtige Einstellung hilft auch dem Chef

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Nutzen Sie SMARTE Ziele für die Beschreibung neuer Vorhaben

Es gibt bewährte Muster, nach denen Sie Vorsätze und Ziele treffsicher formulieren können. Welzel nennt als ein Beispiel SMARTE Ziele. Sie müssen

  • S pezifisch sein, also genau,
  • M essbar: „So sollten Sie durch einfache Prüfungen ermitteln können, ob Sie das Vorhaben erreicht haben.“
  • A ttraktiv: Nur ein attraktives Ziel führe dazu, dass die Motivation auch bei Durststrecken erhalten bleibe.
  • R ealistisch: Denn „bei Luftschlössern ist der Frust vorprogrammiert“.
  • T erminierbar: „Setzen Sie ein Datum oder einen Zeitpunkt fest, an dem Sie den Stand der Dinge beziehungsweise die Zielerreichung überprüfen.“
  • E rreichbar: Das Ziel müsse mit vertretbarem Aufwand erreichbar sein. „Das, was am Ende dabei herauskommt, sollte in wirtschaftlichem Verhältnis zu Ihrem Einsatz stehen.“