Foto: Sohm HolzBautechnik GmbH

Panorama

So stellen sich Handwerker der Hitze entgegen

Der Hitzesommer nimmt kein Ende. Doch das Handwerk weiß sich mit pragmatischen Lösungen zu helfen – die sind mal bewährt, mal richtig ausgefallen.

Von Denny Gille

Sie haben Wasser, Plane und einen Pritschenwagen. Mehr brauchen die Mitarbeiter von Sohm Holzbautechnik nicht, um sich die verdiente sommerliche Abkühlung zu verschaffen. Im Pritschenpool läutet das Unternehmen aus Österreich seinen Betriebsurlaub ein. Klasse Nebeneffekt: Die mediale Aufmerksamkeit ist den Handwerkern mit dieser Aktion sicher. 90 Likes hat der Instagram-Post ihres Pools „Marke Eigenbau“ bekommen.

Auch in Brandenburg weiß man sich gegen die Hitze zu schützen. Die Letschiner Dachdeckerei Blankenfeld etwa setzt auf einen frühen Arbeitsbeginn. „Wir sind ab 5.45 Uhr auf dem Hof“, erzählt Thomas Schanow der Märkischen Oderzeitung. Für ausreichend Wasser, mit und ohne Sprudel, sei gesorgt. Aus dem Vorrat können sich die Mitarbeiter bedienen. Am frühen Nachmittag macht der Betrieb bei der extremen Hitze Schluss.

Ähnlich macht es auch Dachdecker Andreas Winkler aus dem Sächsischen Hainichen, verrät er der Zeitung Freie Presse. Für die Mitarbeiter gibt es nicht nur Wasser so viel sie wollen, am heißesten Tag der letzten Woche gab es noch eine Überraschung: Hitzefrei. Um 13.00 Uhr war Schluss mit Arbeit.

Was machen Sie, damit Ihr Betrieb die Hitze gut gelaunt übersteht? Kommentieren Sie hier.

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