Foto: olly - stock.adobe.com

Kreative Stellenanzeigen

Gesucht: Cooler Typ für Hammerjob

Schenk Haus nutzt für seine Stellenanzeigen besondere Fotos und einen pfiffigen Slogan. Das Ziel: langfristiger Erfolg.

Das Foto fällt ins Auge: Ein junger Mann steht auf einem Dach, den Vorschlaghammer hoch über dem Kopf, eben im Begriff zuzuschlagen. „Du suchst den Hammerjob? Wir brauchen Verstärkung!“ lautet die Aufforderung daneben.

Mit Bild und Slogan sucht Schenk Haus, eine Zimmerei aus Böddenstedt mit Schwerpunkt Holzrahmenbau, auf ihrer Website, bei Facebook und Instagram neue Mitarbeiter. Drei Fragen an Tanja Schenk, im Familienbetrieb mit 19 Mitarbeitern zuständig für Finanzen, Personal und Marketing.

Wie sind Sie auf die Idee für die Stellenanzeige gekommen?

Mit dem coolen Foto hat alles angefangen. Wir hatten einen Fotografen da, der Bilder für die Website gemacht hat, dabei ist dieses Bild entstanden. Es ging darum, zu zeigen, dass unsere Mitarbeiter coole Jungs sind und einen tollen Job machen. Dabei sollte es authentisch sein. Und zu dem Bild passte dann der Slogan.

Hatten Sie Erfolg?

Auf kurze Sicht nein, aber den darf man sich bei einem leergefegten Arbeitsmarkt auch nicht wünschen. Wir setzen eher auf den langfristigen Imagegewinn. So bleiben wir im Gedächtnis und der eine oder andere erinnert sich, wenn er eine Stelle sucht. Außerdem bilden wir immer aus und wollen über Social Media die jungen Leute erreichen.

Wie wollen Sie weitermachen?

Wir behalten auch neue Kanäle im Blick – über Facebook erreicht man mittlerweile weniger die Jugendlichen, die sind bei Snapchat oder Instagram. Wir bleiben flexibel und schauen, was auf anderen Kanälen geht.

Tipp: Sie wollen automatisch alle wichtigen Meldungen zum Thema Mitarbeitergewinnung erhalten? Dann abonnieren Sie einfach den handwerk.com-Newsletter. Hier geht es zur Anmeldung!

Auch interessant: [embed]https://www.handwerk.com/5-tipps-fuer-die-perfekte-stellenanzeige[/embed]

Bewerber wollen künftigen Lohn kennen

Umfrageergebnis: Die Mehrheit der Jobsuchenden wünscht sich Gehaltsangabe in Stellenanzeigen. Dabei bevorzugen sie die Angabe einer Mindestvergütung.
Artikel lesen
Gesucht: Cooler Typ für Hammerjob > Paragraphs > Image Paragraph
Gesucht: Cooler Typ für Hammerjob > Paragraphs > Image Paragraph

Wir haben noch mehr für Sie!

Praktische Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte von Kollegen gibt es dienstags und donnerstags auch direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.
Die Formulierung „coole Typen“ ist laut Arbeitsgericht Koblenz nicht diskriminierend.

Urteil

Stellenanzeige: Dürfen Betriebe nach „coolen Typen“ suchen?

Per Stellenanzeige sucht ein Betrieb nach „coolen Typen“. Eine Bewerberin fühlt sich davon diskriminiert und klagt auf 10.200 Euro Schmerzensgeld. Zu Recht?

    • Recht

Stellenanzeigen

Bewerber wollen künftigen Lohn kennen

Umfrageergebnis: Die Mehrheit der Jobsuchenden wünscht sich Gehaltsangabe in Stellenanzeigen. Dabei bevorzugen sie die Angabe einer Mindestvergütung.

    • Personal, Personalbeschaffung
Handwerk Archiv

Stellenanzeigen

Teure Diskriminierung

Stellenanzeigen müssen so formuliert werden, dass sie sich an Männer und Frauen richten. Wer bei Ausschreibungen ein Geschlecht diskriminiert, dem drohen Entschädigungs-
forderungen.

    • Archiv

Stellenanzeigen

„Junges und dynamisches Unternehmen“ diskriminiert niemanden

Ein junges Unternehmen darf sich in einer Stellenanzeige auch so beschreiben, urteilte ein Gericht. Es wies die Klage einer abgelehnten Bewerberin zurück.

    • Recht, Arbeitsrecht, Personal