Kleine und mittelständische Unternehmen schöpfen ihr Potenzial in den sozialen Netzwerken nicht aus.
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Social-Media: Betriebe schöpfen Potenzial nicht aus

Ob Markenbildung oder Kundenakquise – mit Social Media ist vieles möglich. Doch offenbar bleiben viele Unternehmen hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Klein- und mittelständische Unternehmen schöpfen ihr Potenzial in den sozialen Medien nicht voll aus. Das ist das Ergebnis einer Studie der Hochschule Rheinmain.

Die Forscher deckten darin auch mögliche Ursachen auf. Dazu gehört, dass vielen Unternehmen eine strategische Herangehensweise fehlt und dass sie bei der Ansprache ihrer Zielgruppe in den sozialen Netzwerken nicht nach Alter differenzieren. Beispiel: 76,9 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Zielgruppe der mehr als 65-Jährigen über Social Media ansprechen. Das lasse vermuten, dass bei vielen keine zielgruppengerechte Differenzierung und Ansprache erfolge, so die Einschätzung der Forscher.

Auch eine konkrete Zielsetzung, was Unternehmen in den sozialen Netzwerken erreichen wollen, fehlt offenbar vielen. So konnten mehr als 60 Prozent der Befragten diese Frage für das nächste Geschäftsjahr nicht konkret beantworten. 20 Prozent nannten immerhin das Ziel, dass sie ihre Reichweite steigern wollen.

Ein weiteres Problem scheint die strukturierte Überprüfung und Analyse des Social Media Auftritts zu sein. Zwar wird Facebook von 82 Prozent der Unternehmen genutzt. Mehr als ein Viertel setzt sich allerdings nicht mit den Statistiken Facebook Insights auseinander.

Doch warum vernachlässigen die befragten Unternehmen Social Media? Dafür nannten sie vor allem drei Gründe:

  • Zeitmangel
  • mangelnde Personalressourcen
  • fehlendes Know-how.

Die größte Herausforderung sahen sie in der inhaltlichen Gestaltung der Beiträge.

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