Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Strafanzeige gegen Kamps

Strafanzeige gegen Kamps

Der Rechtsstreit ehemaliger Pächter gegen die Kamps AG geht in eine neue Runde. Der Hamburger Verein für Treu und Glauben im Wirtschaftsleben, Pro Honore, hat Strafanzeige gegen die Bäckereikette erstattet. Dabei geht es unter anderem um den Verdacht auf Betrug, der Erpressung, der Untreue und des Vorenthaltens von Arbeitsentgelt.

Der Rechtsstreit ehemaliger Pächter gegen die Kamps AG geht in eine neue Runde. Der Hamburger Verein für Treu und Glauben im Wirtschaftsleben, Pro Honore, hat Strafanzeige gegen die Bäckereikette erstattet. Dabei geht es unter anderem um den Verdacht auf Betrug, der Erpressung, der Untreue und des Vorenthaltens von Arbeitsentgelt.

Kamps selbst reagiert gelassen auf die Anzeige. Gegenüber der Zeitschrift Stern gab er an, dass ihm keine Probleme bekannt seien. Die Vorwürfe von Pro Honore bezögen sich auf alte Verträge die mittlerweile alle geändert worden seien.

Bereits mehrfach musste sich Kamps vor dem Hamburger Oberlandesgericht verantworten. Im vergangenen Jahr musste der Großbäcker einer Filialbetreiberin 13.000 Mark Schadenersatz zahlen, weil ihr Pachtvertrag nicht transparent genug war. Und bereits 1999 wurde das Unternehmen wegen der festen Preisvorgaben vom Bundeskartellamt zur Zahlung von 500.000 Mark verurteilt.

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Kamps muss kleinere Brötchen backen

"Für uns war es ein sauberer Schnitt"

Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Kamps muss kleinere Brötchen backen

Kamps muss kleinere Brötchen backen

Eine Niederlage vor Gericht musste die Kamps AG einstecken. Laut Urteilsspruch des Oberlandesgerichts Hamburg muss der Großbäcker einer Filialbetreiberin 13.000 Mark Schadenersatz zahlen, weil ihr Pachtvertrag nicht transparent genug war.

Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Pächter

"Für uns war es ein sauberer Schnitt"

Pro und Contra zu Kamps: In Niedersachsen haben Handwerker auch gute Erfahrungen mit dem Konzern gemacht.

Bei der Überprüfung durch die Handwerkskammer erhärtete sich der Verdacht auf Fälschung.
Foto: detailblick - Fotolia.com

Recht

Gefälschter Gesellenbrief: Handwerkskammer erstattet Strafanzeige

Der Gesellenbrief eines Mitarbeiters entpuppt sich als Fälschung. Der Betrieb meldet das der Kammer und die erstattet Strafanzeige. Zu Recht, urteilte das Amtsgericht Stuttgart-Bad Cannstedt.

Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Trojaner

Datenklau mit "Strafanzeige"

Kriminelle bombardieren zurzeit elektronische Postfächer mit einer gefälschten Strafanzeige. Vermeintlicher Absender ist das Bundeskriminalamt.

Wir haben noch mehr für Sie!

Praktische Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte von Kollegen gibt es dienstags und donnerstags auch direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.