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Das Einkaufsverhalten im Bauhandwerk hat sich verändert: Betriebe sind flexibler geworden und schauen häufiger auf den Preis.

Käufertypen-Analyse

Einkaufsverhalten im Bauhandwerk: flexibler und preisbewusster

Handwerker aus der Baubranche kaufen preisbewusster ein und öffnen sich neuen Vertriebswegen, vor allem auch Online-Einkäufen, ergibt eine neue Studie.

Sie achten auf den Preis, sind flexibel bei der Händlerauswahl und nutzen zunehmend das Internet: Das Einkaufsverhalten von Bauhandwerkern hat sich verändert, ergibt eine Studie von BauInfoConsult. 480 Handwerker aus den Branchen Bau, Dachdecker, Zimmerer, Maler, Trockenbauer und SHK-Installateure wurden dafür befragt.

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Wettbewerb und Kostendruck am Bau verstärkt Preisfokus

Laut der Käufertypen-Analyse dominiert der Preis das Einkaufsverhalten: 46 Prozent der Befragten seien „preisfokussiert“. Gründe dafür seien auch die Preis- und Konkurrenzkämpfe der vergangenen Monate. Käufertypen aus diesem Segment – sie gibt es in allen Branchen und Betriebsgrößen - zeichne eine hohe Flexibilität aus und die Offenheit bei der Produktauswahl, Anbietern und Einkaufsorten.

Etwa jeder dritte Befragte (32 Prozent) gehört den „Progressiven“ an – das sind Käufer, die auf der Suche nach innovativen Lösungen sind und auf hohe Qualität setzen. Laut Studie gehören viele große SHK-Betriebe zu diesem Segment.

Weniger geworden sind die „traditionellen“ Einkäufer (21 Prozent): die Betriebe, die sich im stationären Fachhandel orientieren, gegenüber Marken loyal sind und mit bekannten Herstellern und Produkten arbeiten. Dies sind meist Bauunternehmen, Dachdecker- und Zimmereibetriebe mittlerer Größe. 

Online-Käufe nehmen zu

Auch für berufliche Einkäufe nutzt die Gruppe der „digitalen“ Käufer Webshops - laut Studie 12 Prozent der Befragten. Unternehmer aller zuvor genannten Gruppen kaufen teilweise online ein – meist sind sie aus dem SHK-Handwerk.

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