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Telefonieren im Auto

Telefonieren im Auto

Der ADAC hat die derzeit erhältlichen Freisprech-Systeme verglichen und nennt Vor- und Nachteile. Zudem fordert der Club spezielle Verhaltensregeln für Autofahrer, deren Handy während der Fahrt klingelt.

Auch in Deutschland wird künftig das Telefonieren im Auto nur noch mit

Freisprechanlagen erlaubt sein. Die derzeit erhältlichen Systeme hat der ADAC

verglichen. Der ADAC hat die Systeme verglichen und nennt die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Freisprecheinrichtungen.

Festeinbau (Einbauzeit 3-6 Stunden)

Vorteile: Beide Gesprächspartner können gleichzeitig sprechen, optimale Sprach- und Verständigungsqualität, automatische Rufannahme, Kombinierung mit der Audio-Anlage einschließlich Radio-"Stummschaltung". Einige Geräte bieten die Möglichkeit, einen Teilnehmer mittels Spracheingabe anzuwählen. Keine Stolperfallen, da Kabel gut untergebracht sind, stabile Handy-Halterung.

Nachteile: Teuerste Ausführung (etwa 240 bis 650 Mark). Bei Handywechsel muss meist auch eine neue Freisprechanlage installiert werden.

Plug Play Geräte (Einbauzeit etwa eine Stunde)

Vorteile: Die Anlagen sind deutlich preiswerter als Festeinbauten (50 bis 270 Mark). Auto-und Handywechsel bedeuten vergleichsweise geringen zusätzlichen Aufwand, da Geräte direkt am Zigarettenanzünder angeschlossen werden.

Nachteile: Anschlussmöglichkeiten für eine unbedingt empfehlenswerte externe Antenne sind häufig nicht vorhanden, umfangreiche Zusatzfunktionen der Festeinbau-Technik fehlen. Verständigungsqualität nicht immer befriedigend, Kabel meist nur lose verlegt.

Head-Sets (keine Einbauzeit)

Vorteile: Geräte werden direkt ans Handy angeschlossen und sind kostengünstig (30 bis 160 Mark); keine Verständigungsprobleme, bedingt durch Sprach-Ein- und -Ausgabe in Kopfnähe.

Nachteile: Hilfreiche Zusatzfunktionen fehlen meist, Tragekomfort mangelhaft. Buchse für Aussenantenne fehlt, Handyakku wird nicht geladen, Verbindungskabel zum Handy häufig zu kurz. Head-Set muss vor der Fahrt aufgesetzt und mit dem Handy verbunden werden.

Die Gefahr, durch ein Gespräch abgelenkt zu werden, bleibt trotz Freisprecheinrichtung. Der Club fordert deswegen Verhaltensregeln für das

Telefonieren im Auto. Dazu gehört, dass beide Hände möglichst immer am Steuer

bleiben. Der ADAC empfiehlt während der Fahrt jedes Telefonat zu unterlassen. Muss

man dennoch erreichbar sein, sollte man an einem geeigneten Platz anhalten oder

die Mailbox-Funktion nutzen.

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Sicher telefonieren während der Fahrt

Sicher telefonieren während der Fahrt

Der Gebrauch von Freisprech-Einrichtungen im Auto wird künftig zur Pflicht. Die Preisspanne der passenden Freisprech-Systeme reicht von der 20 Mark teuren Mobilversion bis zum Festeinbau, für den 1000 Mark und mehr fällig werden. Doch es kommt nicht nur auf die Kosten an.

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Finger weg von Billig-Modellen

Finger weg von Billig-Modellen

Wer im Auto telefonieren möchte, darf das nur mit einer Freisprechanlage. Für ein gelegentliches Telefonat reicht meist ein günstiges Headset, für regelmäßige Telefonate sollten Autofahrer indes etwas tiefer in die Tasche greifen. Die preiswerten Modelle taugen oftmals nicht viel.

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Auto-Freisprechanlagen im Test

Auto-Freisprechanlagen im Test

Beim geliehenen Wagen kann üblicherweise die fest installierte Freisprechanlage mit dem eigenen Handy nicht benutzt werden, denn die meisten Anlagen sind auf ein bestimmtes Mobilfunk-Modell ausgerichtet. Die Stiftung Warentest hat jetzt vier Anlagen gestestet, die sich nach dem Einbau noch umrüsten lassen.

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Telefonieren mit dem Radio

Telefonieren mit dem Radio

Das Telefonieren im Auto ist ja bekanntlich seit dem 1. Februar verboten. Neben allerhand mehr oder weniger professionellen und funktionellen Nachrüst-Lösungen gibt es eine clevere Alternative: Autoradio mit Telefon.

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