Mitarbeiter wollen nicht mehr nach neuen Jobs suchen, sondern gefunden werden.
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Personal

Trend: Bewerber wollen direkt angesprochen werden!

Noch sind Job-Börsen die wichtigste Quelle für Arbeitnehmer auf der Suche nach einer neuen Stelle. Aber immer mehr von ihnen wollen nicht mehr suchen, sondern gefunden werden.

Wer eine neue Stelle sucht, hält meist auf einer Stellenbörse im Internet Ausschau. Sieben von zehn Suchenden sind dort regelmäßig anzutreffen, ergab die aktuelle Studie Recruiting Trends, die die Plattform Monster gemeinsam mit der Universität Bamberg veröffentlicht hat. Fast ein Viertel der 3.300 Studienteilnehmer gab zudem an, über eine solche Börse bereits eine neue Stelle gefunden zu haben.

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Doch es zeigt sich ein neuer Trend. Das Active Sourcing gewinnt an Bedeutung. Active Sourcing bedeutet: Nicht die Jobsuchenden werden aktiv, sondern die Unternehmen mit offenen Stellen gehen auf die Kandidaten zu. Online vor allem funktioniert das über Netzwerke wie Xing oder LinkedIn. In der realen Welt haben auch schon viele Handwerker Erfahrungen mit Abwerbungen gemacht.

Die Unternehmen haben damit Erfolg: Von den Studienteilnehmern haben sich 36 Prozent durch die Direktansprache bei einem Unternehmen beworben, bei dem sie sich sonst nicht beworben hätten. Und: Zwei von zehn Kandidaten haben ihren Job wegen einer Direktansprache gewechselt, obwohl sie selbst gar nicht auf Stellensuche waren.

Wie die Kandidaten angesprochen werden wollen, ist laut Studie vor allem eine Frage des Alters: Der größte Teil der Kandidaten zwischen 30 und 60 Jahren setzt auf ein Profil in Karrierenetzwerken oder Internetstellenbörsen. Bei den jüngeren Stellensuchenden liegt die Jobempfehlung durch Bekannte auf Platz 1. Damit kommt auch Stellenangeboten in sozialen Netzwerken stärkere Bedeutung zu.

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