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Marketing im Web 2.0

Twittern mit Strategie – ein Beispiel aus dem Handwerk

Twitter ist in aller Munde. Auch Handwerker können mit dem Microblog Erfolg haben – wie unser Beispiel zeigt.

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Als Carsten Scheller vor einem Jahr seinen Twitter-Account anlegte, suchte er zunächst gezielt nach interessanten Personen und Unternehmen in der Region Hannover. Ihnen ist er „gefolgt“ und hat gelesen, was andere in dem Microblogging-Dienst veröffentlichen.

"Dass man Twitter als Vermarktungsinstrument nutzen kann, wurde mir erst bewusst, als ich mich intensiver mit der Seite beschäftigt habe", sagt Scheller. Dort fand er Tipps für Twitter in Unternehmen und hat die beherzigt und umgesetzt. Nach und nach gewann er immer mehr Leser, sogenannte Follower, für sich. Mittlerweile folgen ihm mehr als 400 Twitterer. (Siehe http://twitter.com/_Scheller)

Dass er als Handwerker und nicht als Privatperson auftritt, war ihm von Anfang an klar. Und dass er neue Kunden gewinnen will, auch. "Einfach drauflos twittern sollte man nicht", betont Scheller.

Er setzt bewusst auf eine vielfältige Mischung von Inhalten, wenn er Tweets postet. Etwa zwei bis vier Mal pro Tag nutzt Scheller den Dienst. Als nutzwertige Tipps versendet er beispielsweise Rezepte für die beginnende Grillsaison.

Kunden kommen spontan zu ihm, weil er morgens über das Mittagsangebot des Tages oder über neue Produkte informiert. "Obwohl man sich bei Twitter duzt, muss der Ton verbindlich bleiben", sagt der Handwerksmeis­ter. Was einem Unternehmer in der direkten Kommunikation mit Kunden schaden kann, könne auch mit einem Tweet erreicht werden.

Scheller erreicht über den Internetdienst auch eine andere Zielgruppe als beispielsweise mit Anzeigen in der örtlichen Presse. "Das wird ganz anders wahrgenommen. Und es ist vor allem schneller und direkter als ein Flyer", sagt er.

Mittlerweile braucht der Unternehmer aus Niedersachsen nur noch ein paar Minuten am Tag: "Ich bin oft mobil im Netz unterwegs. Ein Tweet ist so schnell geschrieben, wie eine SMS." Und es macht Spaß und steigert den Umsatz des Handwerksbetriebs in Ronneberg bei Hannover.

Übrigens: Auch handwerk.com twittert. Folgen Sie uns: twitter.com/handwerk

Finden Sie auf der zweiten Seite eine Übersicht mit nützlichen Twitter-Tools!

Nützliche Twitter-Tools

Twitterfeed (www.twitterfeed.com): Interessant für Nutzer, die in mehreren sozialen Netzwerken unterwegs sind. Einmal eingerichtet, zieht sich Twitterfeed Meldungen von der Website und verteilt sie automatisch in Netzwerken. Der Feed wird durch RSS gespeist. Sie müssen dann nicht mehr jede Meldung einzeln twittern. Voraussetzung ist eine Internetseite oder ein Blog.

Twitpic (www.twitpic.com): Gerade im täglichen Geschäft bietet es sich an, neue Produkte erst per Foto festzuhalten und dann zu twittern. Der Vorteil: Mit Ihrem Twitter-Zugang können Sie sich direkt einloggen und auch von dem Handy unterwegs Fotos hochladen. Sie werden dann als Tweet veröffentlicht.

Tweetdeck (www.tweetdeck.com): Auf einer Oberfläche können Sie mit diesem Werkzeug Kurznachrichten lesen, schreiben und verwalten. Dieser kostenlose Service ist auch für das Smartphone verfügbar. Komfortabel: Auch Netzwerke wie facebook, MySpace oder LinkedIn lassen sich auf einen Blick überschauen.

TwInbox (www.techhit.com/TwInbox): Wer nicht erst ins Internet gehen will und ohnehin mit Microsoft Office arbeitet, kann damit direkt aus dem Mailprogramm heraus Tweets absenden und empfangen. Einfach die Erweiterungssoftware herunterladen und Zeit sparen.

Sind Sie Einsteiger? Dann lesen Sie auf der nächsten Seite, wie Twitter funktioniert.

So funktioniert Twitter

Anmeldung: Unter http://de.twitter.com können Sie sich mit einem selbst gewählten Namen registrieren. Entweder Sie nutzen dafür den Namen Ihres Betriebs, Ihren oder einen erfundenen Namen. Der Dienst ist kostenlos.

Tweets: So heißen die Kurznachrichten in 140 Zeichen. Tweets sollten klar formuliert sein. Häufig folgt dem Tweet ein Link. Da Links oft zu lang für das kurze Format sind, können Sie mit Linkverkürzern (http://bit.ly oder http://arm.in) arbeiten. Diese kostenlosen Internetdienste erstellen kurze Links, die dann auf den Ziellink verweisen.

Follower: Sie können für Sie relevante Dienste suchen und den Personen/Firmen folgen. Ebenso können andere Ihnen folgen. Die Informationen laufen dann wie abonnierte Nachrichtenticker auf Ihrer Startseite ein. Wann immer Sie eine Tweet versenden, erscheint er bei ihren Followern. Ihnen können Sie auch direkte Nachrichten schicken.

Retweets: So nennt man das Weiterverbreiten von Nachrichten anderer Nutzer. Wichtig: Je mehr Ihrer Follower potenzielle Kunden haben oder sind, desto breiter wird der Tweet gestreut. Als kostenloses Marketinginstrument ist Twitter sehr geeignet.

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