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Tipps für soziale Netzwerke

(Un)beliebt in sozialen Netzwerken

Freundlicher Umgang war gestern. Wer sich im Netz etablieren will, muss die Ellenbogen ausfahren und egozentrisch handeln. Vorsicht: Ironie!

Aua! - An sozialen Netzwerken verbrennt sich manch einer die Finger. Mit diesen Tipps passiert Ihnen das nicht!
An sozialen Netzwerken verbrennt sich manch einer die Finger. Mit diesen Tipps passiert Ihnen das nicht!
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Das Internet ist ein Kommunikationswerkzeug, das für uns alle Neuland ist, wie eine bekannte deutsche Politikerin sagen würde. Ganz so drastisch ist es natürlich nicht, aber wenn es um den Umgang mit sozialen Netzwerken geht, gibt es laut Online-Marketing Expertin Tina Gallinaro an einigen Stellen Verbesserungsbedarf. Auf ironische Art und Weise hat sie deshalb einen Blogbeitrag mit Antitipps veröffentlicht, wie der Auftritt im Internet zur Katastrophe wird. Hier eine kleine Auswahl der Tipps und was die Fachfrau dazu zu sagen hat:

Der Marktführer-Tipp: Vermeide es, Beiträge von einem Mitbewerber zu teilen und ihn dabei namentlich zu markieren! Deine Kunden könnten aufmerksam auf ihn werden und seine Dienste in Anspruch nehmen wollen.
„Viele Leute haben Angst, dass die Kunden weggehen zu einem Konkurrenzunternehmen. Diese Angst ist in den meisten Fällen unberechtigt, die Kunden, die zufrieden sind, bleiben.“

Der Hashtag-Tipp: #Tagge #stattdessen #alle #deine #Beiträge #zu #Tode – #am #besten #nimmst #du #wirklich #jedes #einzelne #verdammte #Wort #was #dir #zu #dem #Posting #einfällt!
„Die Leute hashen sich zu Tode. Aber wenn man sich einmal die Wörter in Tipp 7 anguckt: Niemand würde nach #alle oder #deine suchen. Es geht darum, relevante Wörter zu markieren.“

Woher bekomme ich Ideen für gute Inhalte? Seite 2.

Immer einen Schritt voraus - Zeigen Sie Ihren Mitbewerbern, wie man es richtig macht.
Zeigen Sie Ihren Mitbewerbern, wie man es richtig macht.
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Gute Ideen wachsen an Bäumen


Der Diebstahl-Tipp: Mach fremdes geistiges Eigentum immer zu deinem eigenen Werk! Contentklau und Ideendiebstahl ist total in.
„Ideenklau ist mittlerweile Gang und Gebe. Man kann allerdings ruhig erwähnen, woher man den Input hat.“ In den meisten Fällen sei es ohnehin so, dass Leute, die viel im Netz unterwegs sind, wissen, woher die Idee kommt. Dann ist der Ideenklau ein Eigentor.

Der Profi-Tipp: Ignoriere Fragen zu Deinem Angebot!
Keiner darf ahnen, dass Du auf Deinem Gebiet Fachmann bist.
„Mir ist mal eine größere Firma aufgefallen. Die hatte eine Fanseite, aber ist nicht auf Fragen eingegangen. Firmenseiten sind allerdings dafür da, dass Fragen beantwortet werden. Das ist wie ein Anruf. Ich ignoriere ja auch nicht das Telefon, wenn es klingelt.“
 
Der wichtigste Punkt sei allerdings der letzte, eine Art Götter-Tipp, scherzt die Expertin: Erinnere dich stets daran, dass du die Weisheit gepachtet hast und mach' andere mit erhobenem Zeigefinger immer wieder drauf aufmerksam, wie dumm und ungebildet sie doch sind!
 
Das Ganze ist natürlich in keiner Weise ernst gemeint, wie sie am Ende des Blogeintrages klarstellt. “Er spiegelt lediglich das Verhalten mancher Kontakte wider und manchmal ärgert man sich täglich immer wieder neu“, schreibt Gallinaro.
 
Ernst gemeinte Tipps von der Expertin lesen Sie auf Seite 3.

Soziale Netzwerke - Hinter jedem Like steckt eine Menge Arbeit.
Hinter jedem Like steckt eine Menge Arbeit.
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Die Expertin packt aus

Wie ihr die Idee für den Blogeintrag gekommen ist? „Jeder sagt was anderes wenn es um Social Media geht, aber niemand bringt es auf den Punkt, es gibt keine klare Linie“, beklagt die Fachfrau. Oft schaut sie, was ihre Mitbewerber zum Thema Social-Media-Marketing zu sagen haben. Dabei kam ihr der Gedanke, das Thema mal aus einem ironischen Blickpunkt zu betrachten.
 
Ein paar ernst gemeinte Tipps hat die Expertin allerdings auch auf Lager. Sie empfiehlt, „Kleinigkeiten aus dem Unternehmensalltag“ zu posten. „Ich empfehle zu bloggen. Zeigen, was man macht und was man kann, Tipps weitergeben, etwas über sein Unternehmen preisgeben. Wichtig ist, dass es authentisch rüberkommt.“ Mit wenig Aufwand sei das zwar kaum zu bewerkstelligen, aber Gallinaro versichert, dass es sich lohnt.

(mw)

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