Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

E-Mail-Flut

Unerwünschte Werbepost

Werbemails verstopfen das Postfach und lenken von wichtigen Nachrichten ab. Unerwünscht verschickte E-Mails dieser Art sind eine unzumutbare Belästigung, entschied jetzt ein Gericht.

Geklagt hatte ein Arzt, der trotz mehrfacher Mitteilung, dass er keine Werbepost bekommen möchte, weiterhin E-Mails von einem Unternehmen bekam. Die Werbemails seien für den Arzt eine Belästigung, weil er aus beruflichen Gründen gezwungen sei, sein Postfach sorgfältig zu durchforsten. Das berichtet das Internetportal IT-Recht-Kanzlei.

Das Unternehmen wies alle Anschuldigungen zurück: Die Mails seien nicht unaufgefordert an den Mediziner versandt worden. Der Arzt müsse auf der Internetseite des Unternehmens gewesen sein und dort Werbemails angefordert haben.

Die zuständige Richterin am Arbeitsgericht München entschied zugunsten des Arztes: Die Unzumutbarkeit der Belästigung folge zum einen aus dem Kostenaufwand und zum anderen aus dem Aufwand an der Mühe und Zeit für die Aussonderung der Mails, heißt es in der Urteilsbegründung.

Der Empfänger sei gezwungen, aus der Vielzahl der eingegangenen Sendungen die für ihn wichtigen Nachrichten auszusondern. Rechtsanwalt Max-Lion Keller von der IT-Recht-Kanzlei schreibt dazu: #132;Da weder ein ausdrückliches noch ein stillschweigendes Einverständnis mit der Werbung vorliege und da auch nicht aufgrund konkreter tatsächlicher Umstände ein sachliches Interesse des Empfängers vermutet werden könne, stelle die an den Kläger versandte Werbe-E-Mail eine Belästigung dar, die von ihm nicht hingenommen werden müsse. #147;

(ja)

Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Archiv

Spam-Mails werden teurer

Quillt Ihr Postfach auch täglich vor lauter unerwünschten E-Mails über? Für die Absender solcher so genannten Spam-Mails kann das nun teuer werden: Vor Gericht hängt der Streitwert in solchen Fällen von der dadurch vergeudeten Arbeitszeit ab. Da kommen schnell einige Tausend Euro zusammen.

Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Archiv

So einfach ist E-Mail Verschlüsselung

Elektronische Nachrichten sind im Netz offen lesbar- wie Postkarten. Eigentlich wollen User ihre E-Mails schütze. Doch wieso verschlüsselt diese kaum jemand?

Foto: N-Media-Images - Fotolia.com

BGH-Urteil

E-Mails mit Zufriedenheitsumfragen sind unzulässige Werbung

Eine Umfrage zur Kundenzufriedenheit in einer E-Mail ist unzulässige Werbung – auch wenn die E-Mail eine Rechnung enthält, hat der Bundesgerichtshof entschieden.

Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

E-Mails schützen

Der Schlüssel zur Sicherheit

E-Mails sind wie geschriebene Postkarten - für jeden lesbar. Doch Daten im Internet müssen gegen fremden Zugriff geschützt werden. Wir erklären, wie das funktioniert.

Wir haben noch mehr für Sie!

Praktische Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte von Kollegen gibt es dienstags und donnerstags auch direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.