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Foto: handwerk.com

NRW-Ministerpräsident Clement sagt Unterstützung zu

Unterstützung für den Meisterbrief

Im Gespräch mit handwerk.com hat NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement dem Handwerk Unterstützung zugesagt: Der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 14. Mai will gegen gesetzliche Änderungen bei der obligatorischen Meisterprüfung sowie für steuerliche Erleichterungen bei der Veräußerung von mittelständischen Unternehmen eintreten.

In zwei aktuellen Kernanliegen hat NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement dem Handwerk Unterstützung zugesagt: Im Gespräch mit handwerk.com und bei der Feier des Westdeutschen Handwerkskammertages zum 100-jährigen Bestehen der Handwerkskammern erklärte der Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl am 14. Mai, er werde gegen gesetzliche Änderungen bei der obligatorischen Meisterprüfung sowie für steuerliche Erleichterungen bei der Veräußerung von mittelständischen Unternehmen eintreten.

Clement erinnerte daran, dass die NRW-Landesregierung sich schon vor längerer Zeit dafür ausgesprochen habe, über die bisher vorgesehenen Entlastungen bei der Unternehmensteuerreform hinauszugehen. Wenn ein Handwerksmeister seinen Betrieb übergibt oder für die Altersvorsorge verkauft, müsse der Erlös daraus steuerlich ähnlich begünstigt werden, wie es bei der Veräußerung von Kapitalgesellschaften geplant wird. Details müssten in den kommenden Wochen zwischen Bund und Ländern ausgehandelt werden. Auch das Optionsmodell, wonach Personengesellschaften künftig wählen können sollen, ob sie ihren Jahresgewinn wie gewohnt oder wie eine Kapitalgesellschaft besteuern lassen wollen, ist für den SPD-Politiker kein Dogma. Ähnlich wie der ZDH will er die Steuerbelastung insgesamt absenken.

Die Meisterprüfung als grundlegende Berechtigung für eine Selbstständigkeit im Handwerk will Ministerpräsident Clement in Deutschland beibehalten. #8222;Um diesen gewaltigen Vorteil, um diesen Qualitätsstandard beneidet man uns doch in der gesamten Welt." Er sei ganz eindeutig dagegen, durch eine Änderung der Handwerksordnung die Verpflichtung zur Meisterprüfung einzuschränken. Als sehr viel sinnvoller sehe er es an, wenn die Handwerkskammern #8222;aus eigenem Antrieb heraus flexibler vorgehen würden", wenn es in Einzelfällen um die Erleichterung einer Betriebsgründung oder -übernahme geht.

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