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Recht

Vorsicht bei Werbeanrufen in Mehrpersonenhaushalten

Unternehmen dürfen Verbraucher zu Werbezwecken anrufen, wenn sie vorher eingewilligt haben. In einem Mehrpersonenhaushalt müssen sie allerdings ausdrücklich nach dieser Person verlangen. Sonst handeln sie rechtswidrig.

Betriebe dürfen bei Verbrauchern nicht ohne Einverständnis aus Werbezwecken anrufen. Wer trotzdem angerufen wird, kann zivilrechtliche Klagen anstreben.

Das Landgericht Karlsruhe hat in seinem Urteil vom 17. November 2016 (Az. 15 O 75/16) entschieden, dass ein Werbeanruf dann unzulässig ist, wenn eine Personen eines Mehrpersonenhaushalts zwar in Werbeanrufe eingewilligt hat, der Anrufer aber mit einer anderen Person spricht und nicht vorher klärt, ob es genau die Person ist, die zuvor die Einwilligung erteilt hat.

Werbeanrufe in Mehrpersonenhaushalten sind generell zulässig

Das Urteil: Grundsätzlich hat das Landgericht Karlsruhe den ersten Anruf als Kontaktaufnahme als zulässig erklärt. Auch wenn in einem Haushalt mehrere Personen leben, können dort Werbeanrufe getätigt werden. Vorausgesetzt, der werbende Anrufer stellt gleich zu Beginn des Anrufs heraus, dass er mit der Person spricht, die zuvor in den Werbeanruf eingewilligt hat.

Voraussetzung: Es muss der richtige Gesprächspartner verlangt werden

Da das werbende Unternehmen nicht klargestellt hatte, dass es diese Person sprechen möchte, sondern ungefragt mit dem Mitbewohner sprach, nutzte das Unternehmen nach Ansicht der Richter die Situation aus: Der Angerufene sei ohne Ankündigung in das Werbegespräch involviert worden. Die Person, die in die Werbeanrufe eingewilligt hatte, war nicht verlangt worden. Diese Handlung befanden die Richter als unzulässig.

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Urteil

Erlaubte Werbung: Anrufe vom Ex

Wechselt ein Mitarbeiter den Job, dann darf er seine bisherigen gewerblichen Kunden anrufen, um sie über den Wechsel zu informieren. Nach Ansicht des Bundesgerichtshofs ist das kein verbotener Werbeanruf.

Unternehmen müssen im Detail nachweisen, dass der Empfänger in den Erhalt der E-Mails eingewilligt hat.
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Recht

E-Mail-Werbung: Betriebe müssen Einwilligung detailliert nachweisen

Wer Newsletter digital verschickt, muss die Einwilligung der Empfänger nachweisen können – auch bei Double-Opt-In-Verfahren. Wie detailliert der Nachweis über die Einwilligung erfolgen muss, damit hat sich das Oberlandesgericht München beschäftigt.

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Telefonwerbung mit Nerv-Faktor

Lästige Anrufer haben weiterhin leichtes Spiel

Der Gesetzgeber geht jetzt schärfer gegen unerlaubte Telefonwerbung vor. Penetranten Anrufern drohen hohe Bußgelder. Allerdings nur, wenn sie Verbraucher nerven. Bei Unternehmen gelten andere Gesetze.

Dann hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und schließen Sie keine Verträge am Telefon ab. Und achten Sie auf Hinweise, die deutlich machen, dass vielleicht ein Betrüger an der Strippe sein könnte.
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Marketing und Werbung

5 Tipps: Werbeanrufer erkennen und ihre Tricks gezielt nutzen

In der Flut der täglichen Anrufe ist es schwer, ernst gemeinte von unseriösen Angeboten zu unterscheiden. So erkennen Sie lästige Anrufer und nutzen ihre Tricks.

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