Wie das Portal onlinewarnungen.de berichtet, haben Kriminelle derzeit Sparkassen-Kunden im Visier.
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Phishing-E-Mails

Vorsicht, gefälschte E-Mails von der Sparkasse im Umlauf!

Mit Phishing-Mails versuchen Kriminelle, Daten zu ergaunern. Aktuell haben sie es auf Sparkassen-Kunden abgesehen.

Derzeit sind massenhaft gefälschte E-Mails im Umlauf, die im Namen der Sparkasse verschickt werden. Das berichtet das Verbraucherschutzportal onlinewarnungen.de. Sie stammen demnach beispielsweise von Absendern wie „service@sparkasse.de“, „sicherheit@sparkasse.de“ oder „finanz-gruppe@sparkasse.de“.

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Das Problem daran: Die E-Mails sehen mit dem Sparkassen-Logo fast wie echt aus und enthalten Links, die auf eine gefälschte Website führen. Dort sei die Sparkassen-Website vollständig nachgebaut, berichtet onlinewarnungen.de. Ziel sei dass sich Nutzer dort mit ihren Zugangsdaten für das Onlinebanking einloggen. So könnten Kriminelle Daten abgreifen.

Das Verbraucherschutzportal weist darauf hin, dass die aktuellen Angriffe von Virenscannern oft nicht sofort erkannt werden. Um sich zu schützen, sollten Nutzer auf bestimmte Details achten. Laut Sparkasse lassen sich Phishing-Mails zum Beispiel an folgenden Merkmalen erkennen:

  • Die Betreffzeilen und Texte dieser Mails sind oft in schlechtem Deutsch verfasst.
  • Die Anrede ist mit Formulierungen wie „Sehr geehrte/r Kundin/Kunde“ meist unpersönlich.
  • Die E-Mails machen dem Empfänger gezielt Druck oder Panik, weil es zum Beispiel um Kontosperrungen, Datenabgleich oder Zustimmung zur Datenschutz-Grundverordnung geht.
  • Nutzer werden aufgefordert, einem Link zu folgen und auf einer Website Daten einzugeben.
  • Die Adresse im Browser weist häufig Schreibfehler oder Buchstabendreher auf.
  • Die gefälschten Internetseiten beginnen in der Regel mit „http://“ anstatt mit dem sichereren „https://“.

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