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Aussenstände

Vorsorge statt Mahnverfahren

Ein Augenoptiker nimmt Anzahlungen, ein Elektrohandwerker kassiert Abschläge: Durch konsequentes Vorgehen sparen sich Handwerker viel Ärger mit Mahnverfahren und kommen schneller an ihr Geld.

Die Zahlungsmoral wird wieder schlechter und am meisten leidet das Handwerk darunter. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesverband Deutscher Inkassounternehmen in einer Umfrage. Doch wie können sich Handwerker dagegen wehren?

Am Telefon nachfassen: Andreas Wambach zum Beispiel zieht alle Register, um nicht auf seinen Rechnungen sitzen zu bleiben. Die meisten Fälle, berichtet der Inhaber von Elektro Seifert/Kroll in Hannover, ließen sich in einem ersten Telefonat klären.

Abschläge: Außerdem setzt Wambach auf Abschläge. "Ich versuche, mit Abschlagsrechnungen 95 Prozent der Forderungen abzudecken, sodass ich am Ende maximal auf fünf Prozent der Auftragssumme sitzen bleibe."

Schneller mahnen: Rechnungen und Mahnungen unverzüglich zu versenden, ist für Wambach selbstverständlich.

Bonität checken: Außerdem überprüft Wambach Neukunden regelmäßig auf ihre Bonität. "Zur Sicherheit notiere ich sogar ihr Fahrzeugkennzeichen."

Anzahlungen: Einen anderen Weg geht Augenoptikermeister Ingo Otto aus Deisenhofen. Er kassiert bei der Auftragerteilung für Brillen oder Kontaktlinsen eine Anzahlung. Das "läuft sehr gut, 99 Prozent aller Kunden haben Verständnis und zahlen. Damit ist der Kunde in der Pflicht, den Auftrag auch abzuholen."

(bw/jw)

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Zahlungsmoral: Die Erfahrungen der Leser

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Das Thema Zahlungsmoral brennt vielen Handwerkern unter den Nägeln. Und daran hat auch das "Gesetz zur Beschleunigung fälliger Zahlungen" nichts geändert, das zeigen die ersten Leserbriefe. Welche Taktik haben Sie entwickelt, damit der Geldfluss der Auftraggeber nicht ausbleibt? Sie erreichen uns unter redaktion@handwerk.com oder unter Telefon (0511) 85 50-24 17 (Heiner Siefken).

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