Die Diebe stahlen nicht nur Werkzeug, sondern beschädigten auch die Handwerkerautos massiv.
Foto: Polizei MK

Doppelter Schaden

Wagen aufgeschlitzt, Werkzeug verschwunden

Eine Reihe von Diebstählen hochwertiger Werkzeuge beschäftigt die Polizei im Märkischen Kreis. Die Täter wenden immer dieselbe ungewöhnliche Methode an.

Eine Reihe von Autoeinbrüchen beschäftigt die Polizei im Märkischen Kreis (Nordrhein-Westfalen). Den Opfern, alle Handwerker, wurden dabei nicht nur teure Werkzeuge gestohlen. Auch ihre Autos wurden massiv beschädigt.

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Die Diebe gingen in allen fünf Fällen in Lüdenscheid ähnlich vor, berichten Polizei und örtliche Medien. Statt Scheiben einzuschlagen oder Schlösser zu knacken, bohrten und schnitten sich die Täter ihren Weg durch das Blech der Seitentüren. So konnten sie nach innen durchgreifen und die Türen öffnen.

Aus den Fahrzeugen erbeuteten die Diebe Werkzeuge wie Akkuschrauber, Schlagbohrmaschinen und eine Handkreissäge. Aber auch Spezialwerkzeug wie eine Feinschneidemaschine für Fliesen oder eine Rohrverpressmaschine gehörten laut Polizei zum Beutegut. Über die Schadenshöhe machte die Polizei keine Angaben. Sie ermittelt, ob es sich in allen Fällen um dieselben Täter handelt. Angesichts der gleichen Methode liegt diese Vermutung nahe.

Im selben Zeitraum gab es im benachbarten Iserlohn vier Einbrüche in Handwerker-Fahrzeuge – allerdings nicht durch Aufschneiden oder Bohren. Einmal wurde der Werkzeugkasten auf einer Pritsche aufgebrochen. Auch hier nahmen die Täter teure Profi-Werkzeugmaschinen mit, so die Polizei.

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