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Fuhrpark

Wasserski auf der Autobahn

Von Autofahrern gefürchtet: Aquaplaning. Das Aufschwimmen der Reifen ist auch für Transporter gefährlich. Wo lauern Gefahren und wie kann man brenzlige Situationen vermeiden?

Von Autofahrern gefürchtet: Aquaplaning. Das Aufschwimmen der Reifen ist auch für Transporter gefährlich. Wo lauern Gefahren und wie kann man brenzlige Situationen vermeiden?

Genau wie Pkw- müssen auch Transporterfahrer bei Regen mit Aquaplaning rechnen. Besonders wenn sie nicht voll beladen sind, warnt Lothar Nicolas von der DEKRA. Um nicht ins Schlingern zu geraten ist der Zustand der Reifen besonders wichtig. Je weniger Profil ein Reifen hat, desto größer die Aufschwimmgefahr. Auch Reifen die älter als sechs Jahre sind, werden von DEKRA-Experten nicht mehr empfohlen. Begründung: Die Reifen werden porös und unflexibel. Gleiches gilt für defekte Stoßdämpfer. Die bringen das Rad nicht schnell genug auf die Straße zurück, betont Nicolas. Außerdem kann es am Stoßdämpfer zu Flatterbewegungen kommen und die wiederum haben Auswirkung auf das Antiblockiersystem, sagt Nicolas.

Leider schätzen viele die Situation falsch ein. Selbst wenn es nicht in Strömen regnet und keine hohen Geschwindigkeiten erreicht werden, kann es zum gefürchteten Aquaplaning kommen, warnt Unfallanalytiker Thomas Gut von der DEKRA. Bei Aquaplaning verlieren die Räder den Kontakt zur Straße, weil die Reifen den Wasserfilm auf der Straße nicht schnell genug verdrängen. Zwischen Reifenlauffläche und Fahrbahn bildet sich ein Wasserkeil. Die Folge: Das Fahrzeug wird unkontrollierbar. Besonders prädestinierte Gefahrenstellen sind Spurrillen, S-Kurven, Einfahrten in Unterführungen und Straßen die an Hängen entlangführen. Das Gleiche gilt für breite Fahrbahnen. Hier dauert es länger bis das Wasser an den Straßenrändern abfließt.

Wer trotzdem vom Aquaplaning überrascht wird kann nur eins tun: die Nerven behalten. Aquaplaning erkennt man an der ungewöhnlich leichtgängigen Lenkung oder dem plötzlichen aufjaulen des Motors. Schwimmen die Räder auf, drehen sie sofort durch. Jetzt auf keinen Fall lenken oder scharf bremsen, rät die DEKRA. Stattdessen Kupplung treten und das Lenkrad unbeirrt in Fahrtrichtung halten. So wird die Schleudergefahr gebahnt, wenn die Räder wieder Straßenkontakt haben. Solche Situationen gehen glimpflich aus, wenn der Abstand zum Vordermann groß genug ist. Deswegen gilt bei Regen doppelter Sicherheitsabstand: Entfernung zum Vordermann gleich Tachostand in Metern.

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