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Unternehmenspleiten gehen zurück

Weniger Schäden durch Unternehmenspleiten

Bei Unternehmenspleiten zeichnet sich nach der Herbstumfrage des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen eine Entspannung ab. Der volkswirtschaftliche Schaden liege bei 55 Milliarden Mark, im Vorjahr waren es 60 Milliarden Mark.

Bei Unternehmenspleiten zeichnet sich nach der Herbstumfrage des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen eine Entspannung ab. Zwar werde es mit 26.400 Firmenpleiten

ungefähr gleich viele wie im Vorjahr geben, aber die Insolvenzschäden

gingen zurück. Der volkswirtschaftliche Schaden liege bei 55

Milliarden Mark, im Vorjahr waren es 60 Milliarden Mark. Alle zwanzig Minuten

mache ein Betrieb pleite, meistens solche mit bis zu fünf

Mitarbeitern. 440 000 Beschäftigte würden dadurch in diesem Jahr

arbeitslos, rund 160 000 davon in den neuen Ländern.

Die Zahlungsmoral sei unverändert schlecht, auch bei der

öffentlichen Hand. Eine besondere Problembranche sei das Baugewerbe,

gefolgt vom Einzelhandel, Handwerk und Gastgewerbe. Die positiven

Impulse des seit Mai geltenden Gesetzes zur Verbesserung der

Zahlungsmoral ließen noch auf sich warten.

Die erwartete große Welle an Verbraucherkonkursen sei hingegen ausgeblieben.

Wie der Präsident des Verbandes, Ulf Giebel, sagte, zeigten die Erfahrungen,

dass der bürokratische Aufwand hoch sei und Gläubiger zumeist leer

ausgingen. Bei insgesamt 2,6 Millionen überschuldeten Privatpersonen

wurden erst 4100 so genannte Restschuldbefreiungen ausgesprochen. Notwendig sei eine massive Unterstützung der Schuldnerberatungen,

um im Vorfeld der Gerichte eine Lösung zu finden.

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