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Liebling, ich habe die Kreissäge geschrumpft

Werkzeug aus Schlumpfhausen

Seine winzigen Maschinchen machten John Abernethy zum Netzhelden der Werkzeugverrückten. Und was plant er als Nächstes?

Herr der Mini-Werkzeuge - „Die Idee kam mir beim Scherzen mit den Kollegen“, erzählt Lance Abernethy.
„Die Idee kam mir beim Scherzen mit den Kollegen“, erzählt Lance Abernethy.
Foto: Lance Abernethy

Eine lustige Runde mit den Kollegen, Spaß am Basteln, ein 3D-Drucker – mehr braucht Lance Abernethy nicht, um sich weltweit einen Namen zu machen: Seine Miniatur-Bohrmaschine ist ein Internet-Hit. Sie findet mit 1,7 Zentimeter Höhe bequem Platz auf einer Fingerkuppe. Und sie funktioniert sogar.

„Die Idee kam mir beim Scherzen mit den Kollegen“, erzählt der Wartungstechniker. Am nächsten Tag suchte er alle Teile zusammen, die er für die Maschine brauchen würde – Kabel, eine Batterie, einen 0,5-Millimeter-Bohrer. Den 3D-Drucker, Modell Ultimaker, hatte er schon. „Bis zum fertigen Produkt habe ich etwa drei Tage gebraucht“, erklärt Abernethy.

Sogar an einen winzigen Abzugshebel zum Bedienen hat Abernethy gedacht. „Man kann damit kleine Löcher in Käse bohren“, sagt er. Was er als Motor benutzt hat, bleibt geheim.

So klein kann Werkzeug sein - Die 3D-Kreationen funktionieren wie ihre großen Vorbilder.
Die 3D-Kreationen funktionieren wie ihre großen Vorbilder.
Foto: Lance Abernethy

Und bald bearbeitet sie Holz
Nachdem er so viel positives Feedback bekam, musste er nachlegen. „Nach dem Bohrer fiel die Wahl ganz selbstverständlich auf eine Kreissäge“, erzählt er.

Gesagt getan. Für alle, die sich wundern, was er als Sägeblatt benutzt hat: In jedem Uhrwerk gibt es jede Menge davon.

Und was plant er in Zukunft? „Ich sehe mich noch nach einem vernünftigen Sägeblatt um und entwickle das Design weiter“, erklärt Abernethy. „Die nächste Generation soll wirklich Holz sägen können.“


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