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Office-Anwendungen

Werkzeuge für die Geschäftspost

Office-Pakete sind aus dem Büroalltag kaum wegzudenken. Microsoft brachte im Spätsommer eine neue Version seiner Bürosoftware heraus. Die Neurungen im Überblick.

von Torsten Hamacher

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Das Office-Paket von Microsoft gilt als einer der Standards wenn es um Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen geht. Viel Lob ernteten die neuen Versionen bei den Anwendern und den Fachzeitschriften für die größere Offenheit der Programme untereinander.

Deutlich benutzerfreundlicher ist die "Ribbon" genannte Benutzeroberfläche in Word, Excel, Powerpoint und Outlook gestaltet. Sie blendet nur noch das ein, was der Nutzer braucht. Das funktioniert in der Praxis ziemlich gut. Wer damit nicht einverstanden ist, kann im Gegensatz zur 2007er Version auch zu der aus 2003 bekannten und beliebten Menü-Struktur zurückkehren. Dazu ist für gewerbliche Anwender allerdings ein kostenpflichtiges Plug-in nötig (www.ubit.ch, 10 Euro + 65 Cent für jeden weiteren Arbeitsplatz).

Die Installation wird durch einen Assistenten unterstützt. Vorhandene Vorlagen, Makros oder Textbausteine können aus der Version 2007 automatisch in die neue Version mitgenommen werden. Bei älteren Programmpaketen müssen die entsprechenden Vorlagendateien manuell kopiert werden.

Praktisch: Das neue Office lässt sich auch parallel zu einer Vorgängerversion installieren – vorausgesetzt, man stellt den Installationsassistenten auf "angepasste Installation" um und definiert, was erhalten und was überschrieben werden soll. Damit ist sichergestellt, dass das Büro auch dann weiter reibungslos funktioniert, wenn es bei der Installation zu Problemen kommen sollte. Sinnvoll ist, vor der Installation einen Wiederherstellungspunkt zu setzen. Den Befehl dafür finden Sie in der Systemsteuerung.

Die Funktionstiefe überzeugt
Ist alles installiert, glänzt Office 2010 mit einer frischen Optik und einer fast schon erschlagenden Funktionstiefe. Darf es zum Beispiel ein wenig metallischer Glanz sein, der die Schrift Ihres nächsten Kundenrundschreibens ziert? Oder möchten Sie Ihren nächsten Brief an den Banker mit einigen Minidiagrammen aufpeppen, die die Trends Ihrer Zahlen visualisieren?

Auf einen Blick können Sie zudem im Outlook nicht mehr nur den Mailwechsel mit Ihren Kontakten verfolgen, sondern auch sehen, was der Freund oder Geschäftspartner gerade in einem der sozialen Netzwerke wie Xing oder Facebook zum Besten gegeben hat. Das hilft ungemein, in der tagtäglichen Kommunikationsflut die Übersicht zu behalten. Wirklich praktisch – gerade im geschäftlichen Alltag: Alle Anwendungen können nun vom PC, Notebook, Smartphone oder als Onlineservice über den Browser im Betrieb oder unterwegs genutzt werden.

Applikationen im Netz sind leistungsstark
Neu sind auch die sogenannten Web-Apps. Die sind nach Informationen verschiedener Fachmagazine fast genauso leistungsstark wie die fest installierten Versionen von Word, Excel und Co. Entscheidender Vorteil: Durch die Ablage auf einem von Microsoft gestellten Server, können die Dateien von mehreren Kollegen eines Teams auch außerhalb des Unternehmens editiert werden. Nachteil:  Mit der Ablage gerade von geschäftssensiblen Daten im Netz kann sich nicht jeder Unternehmer anfreunden.

Alles in allem hat der Branchenriese seine Hausaufgaben gemacht: Viele Kritikpunkte, die gerade geschäftliche Nutzer an der Vorgängerversion beanstandet haben, sind ausgebügelt. Das neue Bedienkonzept wirkt stimmig. Die Anknüpfung der Kommunikationszentrale Outlook an die sozialen Netzwerke ist absolut zeitgemäß.

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