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Werkzeugmacher

 

Der Werkzeugmacher fertigt Spezialwerkzeuge, mit denen Produktionsmaschinen bestückt werden. Solche Spezialwerkzeuge haben z.B. die Funktion zu schneiden oder zu stanzen, bis ein Bauteil in die vorgesehene Form gebracht ist. Und diese muß vom ersten bis zum millionsten Teil von gleichbleibender Maßgenauigkeit sein. Der Werkzeugmacher bearbeitet seine Werkstücke, z. B. Schneid-, Umform-, Meß- und Prüfwerkzeuge sowie Vorrichtungen aus Metall, selbstständig und eigenverantwortlich. Vom ersten Handgriff bis zum letzten Feinschliff. Die Devise des Werkzeugmachers lautet: Präzision. Die Vorgaben technischer Zeichnungen müssen 100%ig umgesetzt werden. Das Prüfen und Messen eines Werkstücks während der Fertigung sind daher wesentliche Aufgaben. Ob sich der Werkzeugmacher für den Bereich Stanzwerkzeug und Vorrichtungsbau entscheidet oder für den Formenbau - die interessanten Aufgaben sorgen für jede Menge Abwechslung. Beim Bearbeiten der Werkstücke, im Umgang mit CAD- und CNC-Technik oder beim Einbau der Werkzeuge in die jeweiligen Produktionsmaschinen gilt: Für handwerklich geschickte und an moderner Technik interessierte Leute wird hier mächtig was geboten. Und sie schaffen die Voraussetzungen für die qualitätsvolle Serienproduktion. Ein idealer Beruf für junge Leute, die handwerkliche Geschicklichkeit mit modernster Technik verbinden möchten. Der Ausbildungsberuf des Werkzeugmachers ist in die Fachrichtungen  Stanzwerkzeug- und Vorrichtungsbau sowie Formenbau unterteilt. Seit neuem können Werkzeugmacher (bzw. Feinwerkmechaniker) auch wesentliche Tätigkeiten der "verwandten" Handwerke Schneidwerkzeugmechaniker und Graveur ausüben.

Neue Berufsbezeichnung

Feinwerkmechaniker als usammenfassung der Berufe Werkzeugmacher, Dreher, Feinmechaniker und Maschinenbaumechaniker.

Voraussetzungen:

Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

Ausbildungsdauer:

3 1/2 Jahre

Vergütung (durchschnittlich, Stand 2000):

1. Ausbildungsjahr: 770 Mark

2. Ausbildungsjahr: 840 Mark

3. Ausbildungsjahr: 940 Mark

4. Ausbildungsjahr: 1.040 Mark

Aufstiegschancen:

Betriebsassistent im Werkzeugmacher-Handwerk, Meister im Feinwerkmechaniker-Handwerk, Betriebswirt des Handwerks.

Ausbildungsinhalte:

Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz; Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung; Planen und Vorbereiten des Arbeitsablaufes sowie Kontrollieren und Bewerten der Arbeitsergebnisse; Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen ; Prüfen, Messen, Lehren, Fügen; manuelles Spannen und Umformen; maschinelles Bearbeiten; Instandhalten; Drehen und Fräsen; Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen, Wärmebehandlung, Härteprüfen; Montieren von Bauteilen zu Baugruppen ; Aufbauen und Prüfen von hydraulischen und neumatischen Steuerungen; Bearbeiten von Werkstücken durch Spanen von Hand und mit handgeführten Maschinen; Programmieren von nummerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen; Bearbeiten von Werkstücken unter Berücksichtigung mehrerer maschineller Fertigungsverfahren; Montieren und Demontieren von Werkzeugen, Vorrichtungen, Lehren und Formen; Prüfen der Funktion und Inbetriebnehmen von Werkzeugen, Vorrichtungen oder Formen; Instandsetzen von Werkzeugen, Vorrichtungen, Lehren oder Formen; Fertigen von Modellen und Mustern unter Berücksichtigung verschiedener Verfahren

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