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„Bei vielen Schuldnern ist nichts zu holen“

„Bei vielen Schuldnern ist nichts zu holen“

Die Schuldenspirale dreht sich immer schneller: Nach einer Studie der Hamburger Wirtschaftsauskunftei Bürgel mussten Gläubiger im vergangenen Jahr mit rund 1,33 Millionen „harten gerichtlichen Maßnahmen“ gegen private Schuldner vorgehen – ein Zuwachs um 17,5 Prozent.

Die Schuldenspirale dreht sich immer schneller: Nach einer Studie der Hamburger Wirtschaftsauskunftei Bürgel mussten Gläubiger im vergangenen Jahr mit rund 1,33 Millionen harten gerichtlichen Maßnahmen gegen private Schuldner vorgehen ein Zuwachs um 17,5 Prozent. Der Sog der schlechten Zahlungsmoral ziehe vor allem Kleinbetriebe in den Abgrund.

In Westdeutschland wurden laut Bürgel 17, 5 Prozent (1,092 Millionen) mehr Zwangsmaßnahmen gegen Privatpersonen verfügt, in Ostdeutschland stieg die Zahl um 28,2 Prozent auf 241.190 Millionen. Besonders auffällig ist der Anstieg in Sachsen-Anhalt um 38,9 Prozent, im Saarland (36,7 Prozent) in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern (jeweils 35,5 Prozent). Lediglich in Niedersachsen und Hamburg blieben die Steigerungsraten unter zehn Prozent.

Private Kunden lassen sich immer mehr Zeit mit der Bezahlung und

ignorieren die gesetzlichen oder die gesetzten Zahlungsfristen. Oft bleibt

Gläubigern nur der Weg über die Gerichte oder den Gerichtsvollzieher, sagte Bürgel-Geschäftsführer Tilman Bettendorf.

Zur eidesstattlichen Versicherung dem finalen Mittel der Zwangsmaßnahmen

sind 2001 rund 840.000 Schuldner gerichtlich aufgefordert worden.

Damit mussten knapp 100.000 mehr säumige Zahler als noch 2000 ihre Vermögensverhältnisse offenlegen. Eine Befriedigung der Forderung ist

so noch nicht erreicht. Bei vielen Schuldnern ist einfach nichts herauszuholen, erklärt Bettendorf.

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