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ZDH fordert schnellere Steuerreform

ZDH fordert schnellere Steuerreform

Das Handwerk fordert ein Vorziehen künftiger Stufen der Steuerreform. Damit verbundene Steuerentlastungen von rund 65 Milliarden Mark würden das wirtschaftliche Wachstum und den Arbeitsmarkt beleben. Die Abschaffung der Gewerbesteuer sei demgegenüber zweitrangig.

Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), verspricht sich von einem solchen Schritt zudem mehr Spielraum in der nächsten Tarifrunde. Das Vorziehen der Steuersenkungsstufen 2003/2005 auf das Jahr 2002 sei auch #8222;finanziell machbar", meint Schleyer. Die Kosten könnten durch Einsparungen bei den öffentlichen Ausgaben und höhere Zinsaufwendungen zwischenfinanziert werden.

Keinen dringenden Handlungsbedarf sieht Schleyer hingegen bei der Abschaffung der Gewerbesteuer. Nur 20 Prozent der Handwerksbetriebe seien von der Abgabe betroffen. Die meisten dieser Unternehmen könnten die Gewerbesteuer zudem auf die Einkommenssteuer anrechnen. Somit spiele die Gewerbesteuer im Handwerk keine Rolle.

Für drängender hält der ZDH andere Steuermaßnahmen. So appelliert Schleyer an die Bundesregierung, eine steuerfreie Reinvestitionsrücklage für Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften einzuführen. Weiterhin fordert der ZDH Nachbesserungen beim Mitunternehmererlass, Nach den Plänen des Bundesfinanzministeriums sollen Wirtschaftsgüter zwischen Unternehmen und Gesellschaftern steuerneutral übertragen werden, wenn sie sich zuvor sieben Jahre im Betriebsvermögen befunden haben. Der ZDH fordert hingegen eine Behaltefrist von drei Jahren für Kapitalgesellschaften und den völligen Verzicht dieser Frist für Personenunternehmen.

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