Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

ZDH geht bei der Mitbestimmung auf Gegenkurs

ZDH geht bei der Mitbestimmung auf Gegenkurs

Scharfe Kritik an der geplanten Novelle des Betriebsverfassungsgesetzes übt der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Statt die Mitbestimmungsrechte in den Betrieben auszuweiten, müssten bestehende Rechte eingeschränkt werden.

Scharfe Kritik an der geplanten Novelle des Betriebsverfassungsgesetzes übt der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Der Entwurf der Bundesregierung weitet die bestehenden Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte auf ein "nicht hinnehmbares Maß" aus. Er widerspricht dem für eine funktionierende Sozialpartnerschaft "dringend erforderlichen Interessenausgleich". Eine Reform des Betriebsverfassungsgesetzes in der vorgesehenen Form werde die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe nachhaltig beeinträchtigen.

Nach Ansicht von ZDH-Präsident Dieter Philipp muss die Wirtschaft dem eigene Reformpositionen mit dem Ziel stärkerer Deregulierung entgegen halten.. "Die Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte müssen gerade für die kleinen und mittleren Betriebe auf das tatsächlich notwendige Maß beschränkt werden."

Unter anderem wendet sich der ZDH gegen die Form des Wahlverfahrens in kleineren Betrieben, gegen die Absenkung von Schwellenwerten, gegen ein Wahlrecht für Leiharbeitnehmer im Entleiherbetrieb und gegen die Ausweitung der Mitbestimmung bei der betrieblichen Organisation. "Dies sind entscheidende Eingriffe in die unternehmerische Freiheit", so Philipp.

Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

ZDH: Mehr Regulierung und Kosten

ZDH: Mehr Regulierung und Kosten

Der Kabinettsentwurf zum Betriebsverfassungsgesetz hält nicht, was die Bundesregierung damit verspricht. Der Entwurf sei weder eine echte Reform, noch ein tragfähiger Kompromiss. Mit deutlichen Worten kritisiert ZDH-Präsident Dieter Philipp den Reform-Entwurf.

Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Arbeitgeber machen weiter Druck gegen Mitbestimmung

Weiter Druck gegen Mitbestimmung

Die Arbeitgeber in Deutschland haben sich erneut mit Nachdruck gegen die geplante Reform des Mitbestimmungsgesetzes gewandt. Bundeswirtschaftsminister Werner Müller räumte ein, dass auch er mit einigen Punkten der Novelle nicht einverstanden sei.

Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

buero/konferenz.jpg

Handwerk will Ausnahmen für kleine Betriebe

Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Dieter Philipp, hat die geplante Ausweitung der Mitbestimmung in den Betrieben kritisiert. "Nach der Novelle des Betriebsverfassungsgesetzes könnten auf uns Kosten von bis zu 4,4 Milliarden Mark zukommen, falls alle betriebsratsfreien Betriebe mitbestimmen würden", sagte Philipp.

Image
Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

Arbeitgeber: Mitbestimmung belastet Löhne

Arbeitgeber: Mitbestimmung belastet Löhne

Im Streit um die Ausweitung der betrieblichen Mitbestimmung haben die Arbeitgeber damit gedroht, die geplante Reform könnte Auswirkungen auf Neueinstellungen oder Lohnerhöhungen haben.

Wir haben noch mehr für Sie!

Praktische Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte von Kollegen gibt es dienstags und donnerstags auch direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.