So soll das Projekt Fahrerleitsystem 4.0 Kosten beim Bau senken.
Foto: Youtube.com / VDMA Baumaschinen und Baustoffanlagen

Digitalisierung + IT

Zeitsparen auf der Baustelle mit erweiterter Realität

Das Forschungsprojekt Fahrerleitsystem 4.0 bringt die erweiterte Realität ins Führerhaus von Baumaschinen. Ziel: Zeit und Kosten sparen.

„Die Zukunft des Bauens basiert auf einem digitalen Informationsnetzwerk. Wie können Maschinenführer sich mit dieser neuen Welt verbinden und interagieren?“ Das fragt der Sprecher im Youtube-Clip zum Forschungsprojekt Fahrerleitsystem 4.0. Der Clip liefert auch die passende Antwort: Per Datenbrille sollen Baumaschinenführer während der Arbeit mit allen wichtigen Daten für den Bauprozess versorgt werden.

Ziel der Daten: Fehler vermeiden, Maschinenstandzeiten verringern und Kosten senken. Das könne schon durch so einfache Informationen erreicht werden wie zum Beispiel, dass der Führer einer Baumaschine eingeblendet bekommt, welche Zufahrt er nutzen oder eben nicht nutzen soll, um Staus und Wartezeiten zu vermeiden.

Doch hier endet das Potenzial der Technologie noch nicht. Laut den Projektpartnern sollen die 3D-Modelle aus dem Building-Information-Modelling-System über die Mixed-Reality-Brille direkt auf der realen Baustelle angezeigt werden. Dem Führer der Baumaschine werden beispielsweise Sensordaten seiner Maschine, Leitungspläne und Gefährdungszonen in Echtzeit angezeigt. Durch Einblenden eines Geländemodells ließen sich auch unnötige Abgrabungen vermeiden. Ohne diverse Pläne studieren zu müssen, hätten die Beteiligten so alle relevanten Baustelleninformationen im Blick.

Das Forschungsprojekt wurde vom Lehrstuhl für Fördertechnik, Materialfluss und Logistik der TU München zusammen mit mehreren Industriepartnern ins Leben gerufen. Es wurde auf der Baumaschinenmesse Bauma 2019 mit dem Innovationspreises in der Kategorie Forschung und Wissenschaft ausgezeichnet.

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