Die Berufsausbildungsbeihilfe steigt zum 1. August.
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Mehr Geld für Lehrlinge

Zum 1. August steigt die Ausbildungsbeihilfe

Lehrlinge, die nicht bei ihren Eltern wohnen, können mehr Geld als Zuschuss zum Lebensunterhalt bekommen.

Gute Nachricht für Azubis: Die Berufsausbildungsbeihilfe steigt zum 1. August deutlich an. Der Höchstbeitrag, den ein Lehrling bekommen kann, liegt dann bei 716 Euro pro Monat. Bisher wurden maximal 622 Euro gezahlt.

Zum 1. August 2020 wird eine weitere Erhöhung fällig: Dann klettert der monatliche Höchstbetrag auf 723 Euro. Wie die Bundesregierung mitteilt, steigen außerdem die Einkommensfreigrenzen.

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Den Zuschuss zum Lehrgeld können alle Azubis bekommen, die

  • eine betriebliche oder außerbetriebliche Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf machen
  • und in dieser Zeit nicht bei ihren Eltern wohnen, weil der Betrieb zu weit entfernt ist.

Ausnahme: Bei Azubis, die bereits 18 Jahre alt oder verheiratet sind oder mindestens ein Kind haben, spielt die Entfernung des Ausbildungsbetriebes zum Elternhaus keine Rolle.

Wieviel bekommt mein Azubi? Wer sich einen schnellen Überblick über die komplexe Berechnung des Zuschusses verschaffen will, kann unter www.babrechner.arbeitsagentur.de eine Vorabberechnung starten.

Die Berufsausbildungsbeihilfe soll helfen, wirtschaftliche Hürden zu überwinden, die einer Ausbildung entgegenstehen. 2017 wurden laut Bundesregierung rund 87.000 junge Menschen gefördert, darunter circa 60.000 Auszubildende und rund 26.000 Teilnehmer an berufsvorbereitenden Maßnahmen.

Beantragt wird der Zuschuss bei der Agentur für Arbeit, und zwar am besten, bevor die Ausbildung beginnt. Denn laut Bundesagentur für Arbeit wird rückwirkend nur bis zum Monat der Antragsstellung gezahlt.

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