Foto: marcus_hofmann - stock.adobe.com

Erneuerbare Energien

Zuschuss für Heiztechnik: Neue Fristen zu kurz?

Erst zum Jahreswechsel hatte sich der Förderweg beim Zuschuss für Heiztechnik grundlegend geändert. Nun wird erste Kritik laut: Der Energieberaterverband hält die neuen Fristen für zu kurz.

Seit Jahresanfang gelten neue Regeln beim Zuschuss für Heiztechnik. Seither gilt:

  • Eigenheimbesitzer müssen zunächst einen Antrag für den Zuschuss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellen.
  • Einen Handwerker können sie erst beauftragen, wenn sie die Eingangsbestätigung vom BAFA erhalten haben.

Diese Neuerung bewertet der Bundesverband Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker (GIH) grundsätzlich positiv. Denn dadurch seien nun ärgerliche Fälle ausgeschlossenen, bei denen ein Projekt während seiner Umsetzung aufgrund von Programmänderungen seine Förderfähigkeit verlöre, so der GIH-Vorsitzender Jürgen Leppig.

Der Energieberaterverband sieht allerdings ein neues Problem: Sanierungsprojekte müssen nun neun Monate nach der Bewilligung umgesetzt sein. „Dies ist in vielen Fällen leider äußerst unrealistisch“, meint Leppig. Er fordert deshalb, den Zeitraum auf 36 Monate zu erhöhen.

(aml)

Auch interessant:

Erneuerbare Energien

Das ändert sich 2018 beim Zuschuss für Heiztechnik

Beim Zuschuss für Heiztechnik mit erneuerbaren Energien ändert sich 2018 der Förderweg. SHK-Betriebe sollten diese Neuerungen bei der Beratung von Verbrauchern schon jetzt im Blick haben.

Fuhrpark

Elektro-Nutzfahrzeuge 2018: Lust auf Zukunft?

Immer mehr namhafte Hersteller bieten recht alltagstaugliche Nutzfahrzeuge mit Elektromotor für das Handwerk an. Preise: erschwinglich. Eine Marktübersicht.

Politik und Gesellschaft

Neue Aufwandsentschädigung für Schornsteinfeger

Das Anbringen von Heizetiketten ist für Bezirksschornsteinfeger nicht nur eine Pflicht, sie bedeutet auch Arbeit. Dafür bekommen sie seit April eine Aufwandsentschädigung. Doch die müssen Schornsteinfeger beantragen.

Förderung für die Ausbildung

Ausbildung: Darf‘s auch ein bisschen älter sein?

Ausbildungsplätze im Handwerk sind nicht immer leicht zu besetzen. Betriebe öffnen sich daher neuen Wegen: Erwachsene ohne Berufsausbildung werden per Umschulung noch zur Fachkraft. Förderprogramme der Arbeitsagenturen unterstützen dabei.