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Erneuerbare Energien

Zuschuss für Heiztechnik: Neue Fristen zu kurz?

Erst zum Jahreswechsel hatte sich der Förderweg beim Zuschuss für Heiztechnik grundlegend geändert. Nun wird erste Kritik laut: Der Energieberaterverband hält die neuen Fristen für zu kurz.

Seit Jahresanfang gelten neue Regeln beim Zuschuss für Heiztechnik. Seither gilt:

  • Eigenheimbesitzer müssen zunächst einen Antrag für den Zuschuss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellen.
  • Einen Handwerker können sie erst beauftragen, wenn sie die Eingangsbestätigung vom BAFA erhalten haben.

Diese Neuerung bewertet der Bundesverband Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker (GIH) grundsätzlich positiv. Denn dadurch seien nun ärgerliche Fälle ausgeschlossenen, bei denen ein Projekt während seiner Umsetzung aufgrund von Programmänderungen seine Förderfähigkeit verlöre, so der GIH-Vorsitzender Jürgen Leppig.

Der Energieberaterverband sieht allerdings ein neues Problem: Sanierungsprojekte müssen nun neun Monate nach der Bewilligung umgesetzt sein. „Dies ist in vielen Fällen leider äußerst unrealistisch“, meint Leppig. Er fordert deshalb, den Zeitraum auf 36 Monate zu erhöhen.

(aml)

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