Eine Studie hat ergeben, dass das ein wichtiger Aspekt ist, um sichtbarer im Netz zu werden. Viele Handwerksbetriebe verschenken Potenzial.
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Sichtbarkeit im Netz

4 Tipps: So schöpfen Sie die Potenziale Ihrer Website aus

Kleine Betriebe sollten mehr tun, um sichtbarer im Internet zu werden, ergibt eine neue Studie. Mit diesen Tipps der Marketing-Experten können Sie nachhelfen.

Inhaltsverzeichnis

Auf einen Blick:

  • 95 Prozent der Websites von kleinen und mittelständischen Betrieben haben einer Studie zufolge Optimierungspotenzial. Das sollten Sie nutzen, denn die meisten Kunden suchen online nach Produkten und Dienstleistungen.
  • Es hakt vor allem bei der Ladegeschwindigkeit und der Aktualität der Inhalte. Aber auch in puncto Social Media sollten Betriebe noch aktiver werden, raten die Verfasser der Studie.
  • Schon kleine Veränderungen können viel bewirken: Konkrete Handlungsempfehlungen, die sie selbst umsetzen können, finden Unternehmer in der Studie.

Kleine und mittelständische Betriebe (KMU) können noch mehr tun, um im Internet präsenter zu sein. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie von Das Örtliche und der Search & Information Industry Association (SIINDA). Dafür haben sie etwa 190.000 KMU-Websites analysiert. Die Auswertung zeigt, wie wichtig eine Online-Präsenz für Betriebe ist: 7 von 10 Kunden starten ihre Suche nach Produkten oder Dienstleistungen im Internet. Die Experten haben aus den Untersuchungsergebnissen einige Tipps zur Optimierung von Webseiten abgeleitet:

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Optimierungsbedarf von KMU-Webseiten ist hoch

95 Prozent aller Websites von KMU haben noch Optimierungsbedarf, ergibt die Auswertung anhand der Qualität, der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und der Social Media-Ergebnisse der untersuchen Online-Auftritte. Unternehmer könnten selbst tätig werden und Potenziale besser nutzen:

Das können Sie tun:

  • die Website aus Sicht der Kunden analysieren,
  • einen Selbsttest Ihres Online-Auftritts in Suchmaschinen, Verzeichnismedien und sozialen Netzwerken vornehmen,
  • Websites mit mobilen und stationären Endgeräten testen und
  • die Online-Präsenz mit Kollegen und Wettbewerbern vergleichen.

Tipp 1: Punkten Sie mit Schnelligkeit und Aktualität

Lädt Ihre Website zu lange, kann das potenzielle Kunden und Interessenten vergraulen. Jede Sekunde, die eine Seite länger lädt, verringert die Interaktionsrate um sieben Prozent, ergibt die Untersuchung. Zudem strafe Google längere Ladezeiten mit einem schlechteren Ranking ab. Ob eine Seite schnell lädt, hänge auch damit zusammen, ob sie für mobile Endgeräte optimiert ist oder nicht. 60 Prozent der untersuchten Websites sind bereits mobil optimiert. Die Ladezeit betrug im Durchschnitt acht Sekunden.

Auch in puncto Aktualität hinken KMU-Websites hinterher: Nur 23 Prozent der untersuchten Seiten waren innerhalb des vergangenen Monats aktualisiert worden. Auf dem Stand des Vorjahres waren 42 Prozent der Websites.

Das können Sie tun:

  • Mehr auf die Schnelligkeit achten und weniger auf schönes Design.
  • Ihre Website für mobile Endgeräte optimieren lassen.
  • Die Inhalte regelmäßig aktualisieren.

Tipp 2: Halten Sie den Aufwand mit einfachen Systemen gering

Die Untersuchung zeigt: Fast 60 Prozent der KMU setzen als Content-System für ihre Website Wordpress oder eine ähnliche Software, wie Jimdo, Typo3, Joomla oder Contao ein. Gute Systeme seien vor allem dafür wichtig, suchmaschinenoptimierte Inhalte zu erstellen. Bekannte Plattformen erreichen der Untersuchung zufolge sieben Prozent mehr User.

Das können Sie tun:

  • Nutzen Sie gängige Website-Systeme mit geringem Pflege-Aufwand.
  • Arbeiten Sie sich in die Software ein, so dass Sie die Website schnell und unkompliziert selbst bearbeiten und aktualisieren können.
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