Ein guter Start ist wichtig – für den neuen Mitarbeiter und für das Team! 5 Tipps von handwerk.com-Autor Klaus Steinseifer zeigen, wie Sie den ersten Arbeitstag optimal gestalten.
Erinnern Sie sich an den ersten Arbeitstag in einem neuen Unternehmen, in Ihrem Ausbildungsbetrieb? Hatten auch Sie schon Tage vorher ein komisches Gefühl in der Magengegend? "Was wird da auf mich zukommen? Wie ist mein Chef? Wie sind meine Kolleginnen und Kollegen?" Vorher eine schlaflose Nacht? Morgens schon ganz zeitig am Ort des Geschehens? Der Beginn eines neuen Lebensabschnitts!
Versetzen Sie sich in die Situation Ihrer neuen Mitarbeiter. Nehmen Sie ihnen gleich in der ersten Minute des neuen Arbeitstages, von Beginn an, die Sorgen und Nöte.
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Der Arbeitsvertrag ist unterschrieben, der neue Kollege kann kommen? Dann bereiten Sie Ihr Team darauf vor. Ideal ist ein kurzer Aushang am „schwarzen Brett“:
Der erste Mitarbeiter fährt morgens auf den Hof: "Hallo, Du bist der Franz, super, komm' gleich mit 'rein, ich bin der Bernd!" Sie können sich vorstellen, was für ein Stein dem Franz vom Herzen fällt.
Die Chefin, der Chef muss selbst anwesend sein und den neuen Mitarbeiter in Empfang nehmen. Dabei ist an vieles zu denken:
Der Informationsordner für den Mitarbeiter enthält alle Unternehmensinternas und beantwortet zunächst einmal alle seine Fragen:
Der Informationsordner, als Loseblatt-Sammlung, muss von der Unternehmensleitung immer auf dem neuesten Stand gehalten werden.
Stellen Sie jedem Mitarbeiter ein abschließbares Unterlagenfach zur Verfügung. Das vereinfacht die Kommunikation und sorgt für kurze Wege.
In dieses Unterlagenfach legen Sie alle individuellen Informationen für diesen Mitarbeiter ab:
Ihre Mitarbeiter kommen nachmittags ins Unternehmen, schauen in ihr Fach: "Prima, nichts drin, Feierabend!" oder "Da geh' ich gleich mal noch zum Chef, damit wir das aus der Welt haben!"
Wer soll die Patenschaft für den neuen Mitarbeiter übernehmen? Das ist sinnvollerweise der Mitarbeiter, der ihn in den nächsten Tagen und Wochen zu Ihren Kunden mitnehmen wird.
"Franz, Du wirst die nächsten Tage den Peter begleiten, ihn kannst Du alles fragen, er ist schon viele Jahre bei uns und kennt sich aus!"
Ganz wichtig ist die Patenschaft für Ihre Auszubildenden, das kann die Chefin, der Chef sein oder, in einem größeren Unternehmen, ein dafür ausgewählter Mitarbeiter.
Der Pate ist zuständig für:
Alles bei den Azubis natürlich auf freiwilliger Basis, keiner muss, jeder kann.
Der Autor: Zuerst Bankkaufmann und danach Maler- und Lackierermeister. Er übernahm das väterliche Unternehmen. 1989 startete sein Qualifizierungsunternehmen im Handwerk "Die Steinseifer-Seminare". Heute ist er als Seminarleiter, Referent, Berater und Autor im Handwerk und für Ihren unternehmerischen Erfolg zuständig. Seine Leidenschaft ist das Handwerk und als Praktiker weiß er genau, wo Sie der Schuh drückt und wie Sie mit ihm zusammen Ihre Veränderungswünsche Realität werden lassen. Mehr Infos unter www.steinseifer.com
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