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Arbeitskleidung durch Firmenlogo

Arbeitskleidung durch Firmenlogo

Wird Mitarbeitern Berufskleidung zur Verfügung gestellt, liegt kein steuerpflichtiger Arbeitslohn vor. Allerdings nur, wenn so gut wie ausgeschlossen ist, dass die Mitarbeiter die Bekleidung in ihrer Freizeit tragen können.

Überlässt ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern typische Berufskleidung (z. B. Arbeitsschuhe mit Stahlkappen, Blaumann, Kochmütze, Pförtneruniform, Schutzbrille, Schutzhelme, Arbeitshandschuhe oder Kaminkehrergewand), liegt kein steuerpflichtiger Arbeitslohn vor (§ 3 Nr. 31 EStG). Wichtig ist für die Steuerfreiheit, dass eine private Mitbenutzung der vom Arbeitgeber bezahlten Kleidungsstücke so gut wie ausgeschlossen sein muss. Normale Straßenkleidung, selbst wenn diese für das Berufsbild typisch ist, kann nicht steuerfrei gestellt werden.

Die Richter des Finanzgerichts Düsseldorf stellten hierzu folgende These auf: Ist Straßenkleidung deutlich sichtbar und dauerhaft mit dem Firmenlogo gekennzeichnet (z.B. am Kragen) und ist die private Benutzung dadurch so gut wie ausgeschlossen, steht der Steuerfreiheit nichts im Wege. Wird die Kleidung jedoch lediglich mit einer abnehmbaren Plakette versehen, liegt steuer- und abgabenpflichtiger Arbeitslohn vor.

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Urteil

Fortbildungskosten sind kein Arbeitslohn

Übernimmt ein Arbeitgeber die Kosten für die Weiterbildung eines Arbeitnehmers, so handelt es sich dabei nicht um steuerpflichtigen Arbeitslohn. Das hat das Finanzgericht Münster entschieden.

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Corona

Steuerfreie Corona-Prämie bis 31. März 2022 verlängert

Gute Nachricht für alle Spätentschlossenen: Arbeitgeber können die steuerfreie Corona-Prämie noch bis März 2022 auszahlen. Nur nicht als Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld.

Laut einem Urteil des Finanzgerichts Münster besteht ein Frühstück aus mehr als einem Heißgetränk und einem unbelegten Brötchen.
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Steuern

Sind Kaffee und unbelegte Brötchen ein Frühstück?

Spendiert der Betrieb den Mitarbeitern ein Frühstück, kann das ein lohnsteuerpflichtiger Sachbezug sein. Doch was ist aus steuerlicher Sicht ein Frühstück?

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Keine Steuern für Firmenfahrzeug

Firmenwagen als "Begleiterscheinung"

Stellt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer kostenlos ein Kfz für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zur Verfügung, so ist dieser "Vorteil" in der Regel zu versteuern. Werkstattwagen sind nach Auffassung des Bundesfinanzhofs jedoch Ausnahmen.

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