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Betreff: Betreffzeile

8 starke Tipps für erfolgreiche E-Mails

Satte 8 Tipps für so eine Kleinigkeit wie die Betreffzeile? Richtig! Sie werden staunen, was Sie beim Schreiben Ihrer E-Mails alles falsch machen.

Herausstechen in der E-Mail-Flut:
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Herausstechen in der E-Mail-Flut: - Wenn Sie einige Tipps für die Betreffzeile beachten, werden Kunden Ihre digitale Post eher lesen.
Wenn Sie einige Tipps für die Betreffzeile beachten, werden Kunden Ihre digitale Post eher lesen.
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Wir werden von E-Mails überflutet. Wie sticht Ihre E-Mail heraus, wie wird sie vom Empfänger wahrgenommen?

Wenn Sie diese Tipps von PR-Trainerin Aimée Bastian beherzigen, steigern Sie die Leserate Ihrer E-Mails.

1. Keine info@-Adresse als Absender!
E-Mails, die von einer info@-Adresse versandt werden, landen häufig im Papierkorb. „Sie sehen nach einer Massen-E-Mail aus und die will keiner lesen“, sagt Bastian.

Besser: Versehen Sie Ihre Versandadresse mit Vor- und Nachnamen sowie mit dem Namen des Betriebs. Auch dann können Sie von Mitarbeitern die E-Mails versenden lassen. Das Gute daran: Der Empfänger weiß sofort, von wem die E-Mail kommt. Steht im Absender beispielsweise nur der Vorname, landet die Nachricht meist sofort im Spam, da viele Nachrichten dieser Art aus Russland oder Asien versendet werden.

Klar und konkret: Wie eine Betreffzeile aussehen sollte, lesen Sie auf der nächsten Seite.

2. Klare Aussage, konkreter Anlass

Aimée Bastian:
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Aimée Bastian: - Die PR-Trainerin und Journalistin arbeitet unter anderem für die Akademie für Management-Kommunikation und Redenschreiben (AMAKOR) in Bonn.
Die PR-Trainerin und Journalistin arbeitet unter anderem für die Akademie für Management-Kommunikation und Redenschreiben (AMAKOR) in Bonn.
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Der Betreff einer E-Mail muss für den Empfänger interessant sein. Fühlt er sich persönlich angesprochen, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass er die Nachricht liest.

Beispiel: „Frühjahrsanstrich: Exklusiv für Stammkunden bis zum 8. April“ oder „Wir eröffnen die Grillsaison: Frische Ideen für Ihren Garten“ – damit kann der Empfänger etwas anfangen. „Sensationelle Angebote“ hingegen, sind zu allgemein und das kann alles bedeuten.

Eine klare Aussage ist also immer wirkungsvoller als ein unkonkretes Angebot.

3. Nicht mehr als 50 Zeichen
Eine Betreffzeile sollte das Wichtigste zusammenfassen und dabei kurz und prägnant bleiben. Der Leser wird sich beim Anschauen des Betreffs fragen: Was habe ich davon? Und diese Frage müssen Sie ihm beantworten.

Und: Mehr als 50 Zeichen sollte eine Betreffzeile nicht haben. Der Grund: Immer mehr Menschen rufen Ihre E-Mails unterwegs per Smartphone oder Tablet ab. In der Darstellung dort wird die Betreffzeile in den meisten Fällen nach 50 Zeichen abgeschnitten. Alles was danach kommt, ist also verschenkt.

Ausnahme: Sollten Sie doch einmal mehr als 50 Zeichen brauchen, dann muss sich die Länge der Betreffzeile wirklich lohnen. Wichtige Daten und Ergänzungen sind also zulässig, wenn Sie unbedingt gelesen werden müssen. Sonst gehört der Rest in den Text der E-Mail.

Nächste Seite: Das Wichtigste nach vorn – so bauen Sie eine Betreffzeile richtig auf.

4. Das Wichtigste an den Anfang!


Ihre E-Mails kommen bei Kunden gut an,
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Ihre E-Mails kommen bei Kunden gut an, - wenn Sie Schlüsselworter an den Anfang der Betreffzeile setzen. Ausdrucksstark sollte der Betreff immer sein!
wenn Sie Schlüsselworter an den Anfang der Betreffzeile setzen. Ausdrucksstark sollte der Betreff immer sein!
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Nicht nur wegen der zunehmenden mobilen Nutzung sollten Sie das Wichtigste immer an den Anfang der Betreffzeile setzen. Die Schlüsselworte gehören nach vorne.

Beispiel: Machen Sie ein Gewinnspiel und verlosen etwas Wertvolles, sagen Sie das auch. „Porsche zu gewinnen“. Danach können Sie beispielsweise anfügen: „Noch schnell bis Ende April mitmachen“. Informieren Sie nur über das Gewinnspiel, werden weniger Personen die E-Mail öffnen. Der Porsche ist das Schlüsselwort, das reizt.

5. Inhalte emotional aufladen
Wenn Sie in E-Mails Ihre Kunden über Rabattaktionen oder Gewinnspiele informieren, versuchen Sie, Emotionen zu erzeugen. Beispielsweise so: „Noch zweimal schlafen bis zum Frühlingsverkauf am 15. April.“ Damit erreichen Sie die Leser persönlich. Denn sie versetzen sich zurück in ihre Kindheit, wo auch nach zweimal schlafen ein aufregender Tag kam. Sie bauen dadurch Spannung auf und die Nachricht wird ganz anders wahrgenommen.

Nächste Seite: Nichts ist wichtiger als die Zielgruppe: Warum sich die genaue Vorbereitung lohnt.
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6. Großkunde und Privatkunde ticken anders


Der Kunde ist König!

Daumen hoch
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Generell gilt: Massen-E-Mails machen zwar weniger Arbeit, aber Sie erreichen nicht das gewünschte Ziel. Sie werden aussortiert. Und: alle weiteren E-Mails, die Sie schicken, wandern vielleicht auch in den Spam-Ordner.

Machen Sie sich also die Mühe und segmentieren Sie vorab, an welche Zielgruppe Sie welche Nachricht schicken. Der Aufwand lohnt sich!

Beispiel: Großkunden haben weniger Zeit und brauchen eher Fakten. Schreiben Sie also „Jetzt Rabattaktion für Großkunden – 20 Prozent bis zum 1. Mai“. In der Betreffzeile haben Sie genau beschrieben, was auf diese Zielgruppe wartet.

Private Kunden und Hausbesitzer hingegen reagieren auch auf Betreffzeilen wie „Wir eröffnen die Grillsaison – machen Sie Ihren Garten fit“.

Ebenso sollten Sie bei Angeboten zwischen Stammkunden und Neukunden unterscheiden. „Jetzt unser Starterangebot nutzen und bis zum Wochenende 10 Prozent sparen“ – beispielsweise so. Oder: „Nur für Stammkunden: Frühjahrsanstrich jetzt minus 10 Prozent“. Der Konsument möchte persönlich angesprochen haben und wissen, was er von der Aktion hat.

Wichtig auch: Bringen Sie Abwechslung in Ihre E-Mails. Verwenden Sie nicht für jede Aktion den gleichen Betreff, lassen Sie sich etwas Neues einfallen.
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Nächste Seite: Nichts ist langweiliger als der Standard – so bringen Sie Pepp in Ihre Betreffzeilen.

7. Überraschen Sie Ihre Kunden!


Wer Standard-Betreffzeilen formuliert, sollte sich das schnell wieder abgewöhnen. Sobald Langeweile aufkommt, müssen Sie sich etwas Besseres einfallen lassen. Heben Sie sich mit Ihren Formulierungen von der Konkurrenz ab – schauen Sie genau, was die anderen Betriebe machen.

Sie punkten beim Leser mit Überraschungen und Aha-Effekten. Nur wenn Sie lesenswerte E-Mails formulieren, erinnert man sich an Sie.

Haben Sie besonders ausgefallene Ideen, testen Sie sie lieber vorab bei einem Familienmitglied oder einem Freund. Denn Ideen, bei denen der Empfänger „um die Ecke denken“ muss, sind zu kompliziert und verfehlen Ihr Ziel.

8. Der richtige Versandzeitpunkt
Montage eignen sich zum Versand von E-Mails mit Aktionsinhalten eher weniger. Mitte der Woche hingegen ist ein guter Zeitpunkt: Die Menschen sind schon in der Woche angekommen, aber sind mental noch nicht wieder im nächsten Wochenende. Günstig ebenfalls: Der Versand zwischen 11 und 12 Uhr, dann kommen die Mails frisch in den Posteingang und liegen nicht schon die halbe Nacht dort – zwischen 100 anderen.

Bei Rabattaktionen, die vor allem Privatkunden ansprechen, können Sie die digitale Post auch am Wochenende verschicken. Dann nehmen sich die Kunden mehr Zeit für Ihr Angebot.

(ja)



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